Das Ausflugsziel „Abenteuer Erzberg“ in Eisenerz hat die Saison 2026 mit mehr als 52.000 Besucherinnen und Besuchern beendet. Geöffnet war vom 1. Mai bis zum 31. Oktober – sechs Monate lang also, in denen der Hauly, das Schaubergwerk, die Freilichtausstellung und verschiedene Veranstaltungsformate Gäste an den Erzberg lockten.

Zum Schluss wurde es noch einmal schaurig. Ein fünftägiges Halloween-Special bildete den Saisonabschluss. Knapp 1.400 Personen besuchten dabei den aktiven Tagebau. 130 verkleidete Kinder und Jugendliche bekamen im Rahmen der Aktion freien Eintritt – da war vom kleinen Gespenst bis zu aufwendigeren Kostümen einiges unterwegs.

Auf der Suche nach dem Klein-Hauly

Im Schaubergwerk wartete auf die jüngeren Gäste das Suchspiel „Klein-Hauly gesucht“. Anhand von Spuren mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein verstecktes Fahrzeug finden. 254 Kinder machten mit und lösten die Aufgabe. Ein bisschen Spürsinn, ein genauer Blick – und offenbar genug Ausdauer für die Suche unter Tage.

Auch international wurde der Erzberg im Saisonverlauf stärker wahrgenommen. Die Zahl ausländischer Besuchergruppen nahm während der sechsmonatigen Saison zu. Aus Deutschland kamen 2026 insgesamt 3.896 Gäste, aus Ungarn wurden 2.999 Besucherinnen und Besucher registriert. Damit näherte sich die ungarische Gästezahl dem deutschen Besucherniveau von 2024 an. 757 Gäste reisten aus Tschechien an.

Weitere Besucherinnen und Besucher stammten unter anderem aus Ghana, Mexiko, Südafrika, Japan und China. Am Erzberg trafen damit Reisegruppen aus ganz unterschiedlichen Teilen der Welt auf die steirische Bergbaukulisse – und auf den Hauly, der vielen wohl schon durch seine Größe im Gedächtnis bleibt.

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Hitze machte den Betrieb nicht leichter

Ganz reibungslos lief die Saison allerdings nicht ab. Hohe Temperaturen und Hitzewellen beeinflussten den Ablauf der Sommermonate und stellten den Betrieb vor Herausforderungen. Staub, aufgeheizte Flächen und die Belastung für Gäste und Mitarbeitende machen solche Tage am offenen Erzberg nicht gerade zum Spaziergang.

Laut der Leiterin Gerhild Stadtschnitzer-Kolb konnten die Besucherzahlen trotz der Hitze auf hohem Niveau gehalten werden. Mit dem Halloween-Special in den letzten fünf Tagen bekam die Saison dann noch einmal einen deutlich anderen Ton: weniger Sommerausflug, mehr Verkleidung, Spurensuche und schaurige Stimmung im aktiven Tagebau und im Schaubergwerk.

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