Leoben vor dem Sport-Samstag: DSV unter Druck, Erzbergmadln an der Spitze
In Leoben steht an diesem Wochenende einiges auf dem Spiel. Den Auftakt macht am Freitag, 30. Oktober, um 18:30 Uhr das Landesliga-Derby zwischen dem DSV Leoben und dem FC Kindberg. Die Gäste kommen mit Rückenwind: Kindberg gewann zuletzt 3:0 gegen den FC Schladming. Beim DSV schaut die Lage hingegen düster aus. Nach dem 1:5 in Ilz ist die Mannschaft nach 13 Runden noch punktelos.
Am Samstag geht es Schlag auf Schlag weiter – auf der Kegelbahn, in der Halle, am Volleyballfeld und auf dem Eis. Wer in Leoben Sport sehen will, muss sich jedenfalls nicht lange fragen, wohin.
Kegeln und Handball: Druck ist spürbar
Der ESV Leoben empfängt am Samstag, 31. Oktober, von 13:00 bis 16:30 Uhr im ESV-Kegelcenter Leitendorf den Tabellendritten KV Schwarz. Die Leobener gehen mit einem 5:3-Auswärtssieg gegen Grün-Weiß Micheldorf in dieses Duell. Da darf die Kugel ruhig wieder präzise laufen.
Für die Sportunion Leoben beginnt der Handballabend um 18:30 Uhr in der Weinviertelarena beim UHC Hollabrunn. Nach sieben Spielen hält Leoben bei vier Punkten und liegt auf Rang acht. Sieben Zähler fehlen auf Platz vier – jener Rang, der zur Teilnahme am Aufstiegs-Play-off berechtigt.
Zuletzt setzte es daheim gegen den UHC Eggenburg eine 30:35-Niederlage. Ein Sieg wird im Kampf um das Play-off also dringend gebraucht. Rückraumspieler Paul Hinterreiter sieht die Defensive als größtes Problem und fordert über die gesamte Spielzeit ein konzentriertes, körperbetontes Auftreten. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Alexander Lechner soll Thomas Tremmel helfen. Tremmel hatte sich vom Leistungshandball verabschiedet und war zuletzt für das Landesligateam der BT Füchse aktiv.
Volleyballerinnen an der Tabellenspitze
Die ZPP Erzbergmadln treten am Samstag um 16:30 Uhr auswärts bei der Sportunion St. Pölten an. Die Spielgemeinschaft Trofaiach/Eisenerz hat alle fünf bisherigen Saisonspiele gewonnen und führt damit die Tabelle an. Zuletzt holte das Team in Purgstall drei Punkte; das Match in St. Pölten ist nun das zweite Auswärtsspiel in Folge.
Die Gastgeberinnen stehen bisher bei einem Punkt. Trotzdem wird in Reihen der Erzbergmadln niemand leichtsinnig. Mittelblockerin Theresa Scheitz betont, dass die Mannschaft trotz des perfekten Saisonstarts konzentriert bleiben und in jedem Spiel 100 Prozent geben müsse. Gerade solche Partien können sonst schnell unangenehm werden – ein paar verschlafene Minuten, und schon wird’s zäh.
Meister wartet auf die LE Kings
Um 18:00 Uhr gastieren die LE Kings Leoben beim ESC Sparkasse Steindorf. Der Gegner ist der Meister der vergangenen Saison. Leoben selbst startete mit einer 2:9-Auswärtsniederlage gegen die MET Hornets Spittal in die Meisterschaft. Viel Eiszeit, viel Arbeit – und ein Gegner, der den Titel nicht zufällig geholt hat.
Auch über den unmittelbaren Spieltag hinaus bleibt der österreichische Fußball im Blick. Ab der Saison 2026/27 bildet sich die dritte österreichische Leistungsstufe aus vier Regionalligen: Die Regionalliga Nord wird vom OÖFV und SFV getragen, die Regionalliga Ost vom WFV, NÖFV und BFV, die Regionalliga Süd vom StFV und KFV sowie die Regionalliga West vom TFV und VFV.
Nach der regulären Saison qualifiziert sich aus jeder Regionalliga ein teilnahmeberechtigter Verein für das Aufstiegs-Play-off. Die Paarungen wurden am 16. Juni 2026 ausgelost: Die Regionalliga Ost trifft auf die Regionalliga Süd, die Regionalliga West auf die Regionalliga Nord. Gespielt wird jeweils mit Hin- und Rückspiel. Die Hinspiele sind für den 1. und 2. Juni 2027 angesetzt, die Rückspiele für den 4. und 5. Juni 2027.
Die Sieger der beiden Duelle steigen zur Saison 2027/28 in die 2. Bundesliga auf. Sollte nach den Auf- und Abstiegsbestimmungen in einem Sonderfall ein zusätzlicher Aufstiegsplatz frei werden, steigt auch der Verlierer des zuerst ausgelosten Duells in die zweithöchste Spielklasse auf.
