Eberau und Kohfidisch teilen sich im Burgenland-Derby die Punkte
Im Derby der Burgenland Energie Landesliga haben sich Eberau und Kohfidisch mit 1:1 (1:1) getrennt. 450 Zuschauer sahen eine Partie, in der die Gäste lange den Ton angaben, Eberau aber mit schnellen Gegenstößen immer wieder unangenehm wurde.
Kohfidisch war als Tabellenvorletzter mit neun Punkten in das Duell gegangen. Eberau hatte sich zuvor mit einem 2:1 in Neudorf/Parndorf etwas Luft zur Abstiegszone verschafft. Schon im Cup waren die beiden Mannschaften in dieser Saison aufeinandergetroffen: Nach einem 2:2 nach regulärer Spielzeit setzte sich Eberau im Elfmeterschießen durch. Die beiden Derbys der Vorsaison hatte dagegen Kohfidisch gewonnen.
Eberau schlägt kurz vor der Pause zu
Zu Beginn setzte Eberau auf eine stabile Defensive, während Kohfidisch den Weg nach vorne suchte. In der 40. Minute bediente Alexander Resner Niko Urbauer, der zur 1:0-Führung für Eberau traf.
Lange hielt der Vorsprung allerdings nicht. Nach einem Aluminiumtreffer von Julian Binder glich Matteo Jani in der 45. Minute für Kohfidisch zum 1:1 aus. Halbzeit, Gleichstand – und auf den Rängen war wieder alles offen.
Chancen auf beiden Seiten
Nach dem Seitenwechsel blieb Kohfidisch spielbestimmend. Eberau lauerte auf Konter und hätte durch Alexander Resner sowie Manolis Heindl neuerlich in Führung gehen können. Auch Kohfidisch kam zu Möglichkeiten: Kevin Hasler und Tim Schreiber fanden aber keinen Weg mehr ins Tor.
Damit blieb es beim 1:1. Eberau hält nun bei 13 Punkten und liegt auf Rang zehn. Kohfidisch bleibt mit neun Punkten Tabellenvorletzter. Tosun leitete die Begegnung als Schiedsrichter.
Im Reservespiel durfte Eberau jubeln: Die Gastgeber setzten sich 3:0 durch. Ifkovits traf zweimal, Bauer steuerte den dritten Treffer bei.
BFV-Seite setzt auf Schutzsystem
Wer die Bewerbsseite des Burgenländischen Fußballverbands aufruft, kann zudem auf „Anubis“ stoßen. Die Website verwendet das System, um den Server vor umfangreichem automatisiertem Abrufen durch KI-Unternehmen zu schützen und dadurch verursachte Ausfälle sowie eingeschränkten Zugriff zu verhindern.
Anubis arbeitet mit einem Proof-of-Work-Verfahren nach dem Vorbild von Hashcash, einem vorgeschlagenen Verfahren zur Verringerung von Spam-E-Mails. Für einzelne Nutzer soll die zusätzliche Rechenlast gering bleiben, bei massenhaftem Abrufen aber die Kosten des Scrapings erhöhen. Die Lösung gilt als Übergang, bis Headless-Browser besser anhand technischer Merkmale wie der Darstellung von Schriftarten erkannt werden können.
Nutzer, die wahrscheinlich legitim sind, sollen künftig möglichst keine Proof-of-Work-Prüfung erhalten. Dafür braucht Anubis moderne JavaScript-Funktionen. Plugins wie JShelter können diese Funktionen deaktivieren; für die Website sollen solche Plugins daher ausgeschaltet werden.
