In Mattersburg tut sich was! Die BWSG hat Anfang Oktober die Einreichunterlagen für ein spannendes neues Stadtquartier eingereicht. An der Michael Koch-Straße und der Hirtengasse werden bald rund 160 frei finanzierte Mietwohnungen entstehen. Und das ist noch lange nicht alles: Geplant sind auch eine Polizeistation, großzügige Grün- und Freiflächen sowie öffentliche Wege, die das neue Viertel lebendig machen sollen. Die Entscheidung über mögliche Eigentumswohnungen bleibt allerdings noch offen, da wird es eine spätere Klärung geben müssen.

Die Bauverhandlung wird für Oktober 2023 erwartet, und die Genehmigung des Projekts soll bis Anfang 2027 angestrebt werden. Das klingt alles sehr vielversprechend! Um das Quartier so offen und einladend wie möglich zu gestalten, werden drei öffentliche Durchwegungen zwischen Hirtengasse und Michael Koch-Straße angelegt. Zwei davon sind sogar für Fahrräder befahrbar, während eine dritte barrierefrei gestaltet wird – das ist ja mal ein echter Fortschritt!

Nachhaltigkeit und Lebensqualität im Fokus

Die Höhendifferenz zwischen den beiden Straßen beträgt vier bis sechs Meter. Das gibt den Architekten die Möglichkeit, mit der Architektur zu spielen: Dreigeschossige Wohngebäude an der Hirtengasse und ein fünfgeschossiges Gebäude an der Michael Koch-Straße kommen hier zum Einsatz. Baukörper 1, der zuerst umgesetzt wird, beinhaltet die bereits erwähnte Polizeistation. Die dazugehörige Tiefgarage wird gleichzeitig errichtet und steht den künftigen Bewohnern zur Verfügung. Autofreie Freiräume zwischen den Gebäuden sollen als grüne Oasen dienen – ideal für eine kleine Auszeit an der frischen Luft!

Ein weiteres Highlight: Für die Heizung und Kühlung der Wohnungen wird Geothermie eingesetzt. Das ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch zukunftsweisend. Alternativ wird eine Anbindung an die geplante Fernwärme möglich sein. Photovoltaikanlagen auf den Dächern sorgen für die Stromerzeugung, und Dachbegrünungen helfen, das Mikroklima zu verbessern. Das alles macht das neue Stadtquartier zu einem Vorzeigeprojekt in Sachen Nachhaltigkeit!

Baufortschritt und mehr

Die Namensgebung des Quartiers wird in Abstimmung mit der Stadtgemeinde und der Volksschule erfolgen, wobei die Schüler die Namensvorschläge auswählen dürfen. Ein schöner Gedanken, die jungen Bürger in die Entwicklung ihrer Umgebung einzubeziehen! Baustart ist für 2027 vorgesehen, natürlich abhängig von den erforderlichen Genehmigungen. Und die weiteren Baukörper 5 und 6 stehen noch nicht auf der aktuellen Liste – hier sollen im Herbst weitere Gespräche mit der Gemeinde stattfinden.

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In einer Zeit, in der Stadtentwicklung mehr denn je im Fokus steht, zeigt dieses Projekt, wie wichtig es ist, Städte lebenswert zu gestalten. Die nationale Stadtentwicklungspolitik, eine Initiative des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, setzt auf genau diesen Ansatz. Es geht darum, Akteure und Interessierte zusammenzubringen und gemeinsam über städtebauliche Trends zu diskutieren. Das neue Quartier in Mattersburg könnte dabei als Beispiel für gelungene Stadtentwicklung dienen.