Heute, am 23. September 2026, werfen wir einen Blick auf drei ganz besondere Lehrlinge aus dem Bezirk Mistelbach. Ihre Geschichten sind nicht nur inspirierend, sondern auch ein lebendiges Beispiel für die Vielfalt der Lehrberufe und deren Bedeutung für die berufliche Zukunft. Ilir Jasharoski, Benjamin Mosgöller und Diana Szagmeister sind die Gesichter dieser Generation, die mit Freude und Engagement in ihre berufliche Laufbahn starten.

Ilir, gerade mal 15 Jahre alt, hat sich für eine Lehre als Mechaniker entschieden. Seine Begeisterung für große Maschinen ist fast ansteckend. Im Betrieb arbeitet er aktiv mit den Geräten und sucht ständig nach Fehlern und Lösungen. „Konzentration und Vorsicht sind das A und O“, sagt er, während er mit einem Lächeln auf die komplexen Maschinen zeigt, an denen er tüftelt. Da wird einem klar, dass er nicht nur einen Job macht, sondern seine Leidenschaft lebt.

Benjamin, ein paar Jahre älter, ist in der Lehre zum Kfz-Techniker. Die Liebe zu Autos hat er von seinem Großvater geerbt. Bei ihm steht die Abwechslung im Vordergrund: Überprüfen, Warten und Reparieren – das alles sind Aufgaben, die ihm nicht nur Freude bereiten, sondern auch Geduld und Durchhaltevermögen erfordern. „Manchmal ist es echt ein Kampf, aber am Ende ist es das wert“, erzählt er. Man merkt ihm an, dass er für diesen Beruf brennt.

Diana Szagmeister und die Herausforderungen der Bürokauffrau

Diana, mit 20 Jahren die älteste im Bunde, hat sich für eine Lehre zur Bürokauffrau in einem Kfz-Betrieb entschieden. Ihr gefällt der Kontakt mit den Kunden und die Abwechslung im Arbeitsalltag. Dennoch gibt es Herausforderungen – vor allem in der Berufsschule, wo die Buchhaltung ihr manchmal Kopfzerbrechen bereitet. „Bleib positiv und lerne aus den schwierigen Aufgaben“, ist ihr Tipp für andere Lehrlinge. Das zeigt, dass sie nicht nur mit ihren eigenen Herausforderungen umgehen kann, sondern auch andere motivieren möchte.

Diese drei Lehrlinge haben eines gemeinsam: Sie sind bereit, Neues zu lernen und ihre Freude an der Arbeit strahlt aus. Ihre Geschichten sind ein schönes Beispiel dafür, wie vielschichtig die Ausbildungsmöglichkeiten in Österreich sind. Besonders spannend wird es, wenn man bedenkt, dass Unternehmen wie KTM täglich über 700 Lehrstellen anbieten. Die Lehrlingsausbildung hat hier einen hohen Stellenwert. Jedes Jahr starten neue Lehrteams im September, was den Einstieg für viele junge Menschen erleichtert.

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Die duale Ausbildung in Österreich

Österreichs System der dualen Ausbildung ist weltweit anerkannt. Es bedeutet, dass Lehrlinge 80 % ihrer Zeit im Betrieb und 20 % in der Berufsschule lernen. Im Betrieb erhalten sie praktische Kenntnisse – sei es der Umgang mit Maschinen oder der Kontakt zu Kunden. In der Berufsschule kommen dann die theoretischen Grundlagen hinzu. Das macht die Lehrlinge zu sofort einsatzfähigen Fachkräften. Auch der Umgang mit modernen Technologien wird gefördert: Lehrlinge bekommen Smartphones und Laptops, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Ein weiterer Bonus: Lehrlinge, die bei ihrer ersten Lehrabschlussprüfung gute oder sogar ausgezeichnete Ergebnisse erzielen, können sich über ein KTM Motorrad freuen. Das ist doch ein Anreiz, oder? Und für AHS-Maturanten gibt es sogar die Möglichkeit, eine duale Akademie zu besuchen – eine tolle Chance, sich im technischen oder kaufmännischen Bereich weiterzuentwickeln.

Die Herausforderungen, die sich den Lehrlingen stellen, sind vielfältig. Aber wie Diana und ihre Kollegen zeigen, ist es der Wille, aus diesen Herausforderungen zu lernen und daran zu wachsen, der sie letztlich erfolgreich macht. Die duale Ausbildung schafft nicht nur Fachkräfte, sondern auch Persönlichkeiten, die in der Arbeitswelt von morgen gefragt sind. Und das gibt uns allen Hoffnung für die Zukunft!