Gründen daham: Ein Erfolgsrezept für die Zukunft in Murau Murtal
Heute ist der 25.09.2026 und in der Region Murau Murtal tut sich was! Die Gründerinitiative „Gründen daham“, die vor drei Jahren vom Regionalmanagement ins Leben gerufen wurde, feierte kürzlich ein beeindruckendes Jubiläum in der Stadtbibliothek Zeltweg. Die Veranstaltung zog rund 180 angehende und bereits etablierte Selbstständige an, die in den letzten Jahren von dieser Initiative begleitet wurden. Das ist doch schon mal eine ganz ordentliche Zahl, oder?
Thomas Maier, der Vorsitzende des Regionalmanagements und ein Vertreter der FPÖ, war über den Fortschritt der Jungunternehmer sichtlich erfreut. Diese Initiative hat es sich zur Aufgabe gemacht, praxisnahe Unterstützung zu bieten. Das geht über Vorträge bis hin zu individuellen Eins-zu-eins-Coachings, die sich mit den Themen Finanzierung, Recht und Versicherung beschäftigen. Das ist besonders wichtig, denn wie Geschäftsführer Günter Leitner so schön betonte, ist es entscheidend, Schwachstellen bei Unternehmensgründungen frühzeitig zu erkennen. Und wer könnte da besser helfen als die erfahrenen Coaches der Initiative?
Erfolgsrezepte für Gründer
Ein Highlight der Veranstaltung war die Keynote von David Kargl, dem Gründer von „Kühbreinmost“. Er stellte klar: Es geht nicht immer darum, einen perfekten Plan zu haben. Oft ist es viel wichtiger, einfach mal anzufangen! Das können wir uns alle zu Herzen nehmen – manchmal braucht es nur einen kleinen Schubs, um ins kalte Wasser zu springen.
Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass die Initiative Gutscheine für professionelle Einzel-Coachings vergibt. Diese sind gestaffelt nach der Entwicklungsphase der Gründer – von der ersten Idee bis zur Unternehmensfestigung. Eine gute Idee, um die Gründer auf ihrem Weg zu unterstützen und sie nicht allein zu lassen.
Die Wirtschaftsregion Murau Murtal ist sehr vielfältig. Hier gibt es alles von IT über Handwerk bis hin zu medizinischen Dienstleistungen und Stilberatung. Das macht die Region für Gründer und Selbstständige besonders spannend, denn jede Branche hat ihre eigenen Herausforderungen und Chancen.
Der Weg zur Selbstständigkeit
<pAber wie sieht der Weg zur Selbstständigkeit eigentlich aus? Das Existenzgründungsportal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) bietet eine Fülle von Informationen. Julia Miller vom Institut für Freie Berufe hat in letzter Zeit über den Anstieg von Gründungen, insbesondere in den Freien Berufen, gesprochen. Das ist nicht nur spannend, sondern zeigt auch, wie dynamisch das Gründungsgeschehen ist. Immer mehr Menschen scheinen den Mut zu finden, ihre eigenen Ideen in die Tat umzusetzen.
Wichtige Schritte auf dem Weg zur Selbstständigkeit sind die Auswahl des Gründertyps, das Erkennen der eigenen Stärken und die Entwicklung einer soliden Geschäftsidee. Es gibt verschiedene Gründungsarten wie Neugründung, Unternehmensübernahme und sogar Franchising. Wer hier den Überblick behält, hat schon mal einen Fuß in die Tür gesetzt!
Ein gut ausgearbeiteter Businessplan ist ein absolutes Muss. Zudem sollte man die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten im Blick haben, sei es durch Gründungskredite, Eigenkapital oder Fördermittel. Immer wichtig: Das Verständnis für die Unterschiede zwischen der Unternehmensanmeldung für Freiberufler und Gewerbetreibende. Und ganz ehrlich, wer sich mit den finanziellen Risiken und den erforderlichen Versicherungen für Selbstständige nicht auskennt, sollte dringend eine Gründungsberatung in Anspruch nehmen.
Wenn ihr euch für das Thema Gründung interessiert, gibt es zahlreiche Veranstaltungen, die ihr im Auge behalten solltet. Von der „Bits & Pretzels Founders Festival“ in München bis zur „deGUT 2026“ in Berlin – hier könnt ihr wertvolle Kontakte knüpfen und euch inspirieren lassen. Vergesst nicht, dass der 16. November 2026 die Gründungswoche Deutschland einläutet. Ein guter Zeitpunkt, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen!
Die Gründerlandschaft in Österreich und darüber hinaus ist spannend und vielseitig. Es gibt viel zu tun, viele Chancen und Herausforderungen. Wenn ihr also darüber nachdenkt, euer eigenes Ding zu starten, dann lasst euch nicht aufhalten. Manchmal muss man einfach mal machen – das hat auch David Kargl gesagt!
