Am 12. Oktober 2026 war es endlich wieder so weit – der Maxlaunmarkt in Niederwölz öffnete seine Tore und lockte nicht nur die Einheimischen, sondern auch zahlreiche Besucher aus anderen Bundesländern und sogar aus Belgien an. Die Gassen waren gefüllt mit fröhlichen Gesichtern und das Geplätscher der Gespräche mischte sich mit dem Duft von regionalen Köstlichkeiten. Der Maxlaunmarkt, der als eine der beliebtesten Veranstaltungen in der Obersteiermark gilt, bot eine bunte Mischung aus Tradition, Brauchtum und Geselligkeit.

Die festliche Austragung der Freyung und die traditionelle Messe zogen zahlreiche Aussteller an, die sich über den großen Zuspruch und die Begeisterung der Besucher freuten. Maxlauner, die charmante Figur des Marktes, war unermüdlich damit beschäftigt, Glück zu verteilen und gute Laune zu verbreiten – besonders bei den weiblichen Gästen, die ihm mit strahlenden Augen begegneten. Es war schön zu sehen, wie Menschen zusammenkamen, um gemeinsam die Kultur der Region zu feiern.

Beeindruckende Besucherzahlen

<pIm letzten Jahr zählte der Maxlaunmarkt 96.210 Besucher, die sich durchschnittlich 4 Stunden und 20 Minuten auf dem Markt aufhielten. Auch dieses Jahr scheinen die Zahlen vielversprechend zu sein. Die Atmosphäre war lebhaft, die Gassen voll und bei den Ausstellern war der Andrang groß. Ein Blick auf die über 300 Unternehmen, die auf 56.000 Quadratmetern Markt- und Verkaufsfläche ihre Waren präsentierten, machte deutlich, dass der Maxlaunmarkt ein bedeutendes Ereignis für die Region ist.

Aber nicht nur auf dem Maxlaunmarkt war viel los. Auch die Veranstaltung „Aufsteirern“ in Graz, die am 20. September 2026 stattfand, zog mit beeindruckenden 250.000 Besuchern an. Man könnte fast sagen, dass die steirischen Traditionen einen richtigen Boom erleben. Diese beiden Veranstaltungen zeigen, wie sehr Feste nicht nur die Menschen zusammenbringen, sondern auch einen wirtschaftlichen Impuls für die Region geben können.

Wirtschaftliche Wirkung des Maxlaunmarkts

Die wirtschaftliche Leistung des Maxlaunmarkts beläuft sich auf etwa 5,2 Millionen Euro österreichweit, davon 4,06 Millionen Euro in der Steiermark. Das ist nicht zu verachten! Der Markttag hat starke Auswirkungen auf die Beherbergung, Gastronomie, den Einzelhandel und sogar auf das Baugewerbe. Michael Feiertag, Geschäftsführer der Steirischen Tourismusmarketing GmbH, betont, wie wichtig dieser wirtschaftliche Aspekt ist. Im Jahr 2023 betrug die direkte touristische Wertschöpfung in der Steiermark 1,8 Milliarden Euro. Die Veranstaltungen schaffen Frequenz und fördern die Wertschöpfung in ländlichen Räumen. Es ist einfach bemerkenswert, wie viel Schwung solche traditionellen Feste in die lokale Wirtschaft bringen.

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Am Ende des Tages bleibt der Maxlaunmarkt ein Ort, an dem Tradition und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen. Hier wird nicht nur gefeiert, sondern auch ein Stück steirische Identität gelebt. Die Kombination aus fröhlicher Stimmung, regionalem Handwerk und kulinarischen Genüssen macht diesen Markt zu einem Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.