Heute ist der 12. Oktober 2026, und in Murau hat die Murau Murtal Challenge offiziell ihren Startschuss gegeben! Diese spannende Initiative richtet sich an Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren und hat ein klares Ziel: Junge Menschen sollen ihre Ideen zur Zukunft der Region Murau Murtal einbringen. Ein hochinteressantes Vorhaben, das nicht nur die Kreativität der Jugendlichen fördert, sondern auch echte Impulse für die 34 Gemeinden der Region liefern kann.

Die Themen, die bei der Challenge behandelt werden, sind vielfältig und betreffen das tägliche Leben der Jugendlichen direkt. Von Freizeitangeboten über Treffpunkte bis hin zu leistbarem Wohnen und Ausbildung – alles ist dabei. Es gibt sogar eine „Problem Wall“, auf der Herausforderungen aus den Gemeinden gesammelt werden, was zeigt, wie ernst die Anliegen der jungen Leute genommen werden. Jugendmanagerin Francesca Pripfl und Otto Rath von „Annas Garage“ begleiten das Projekt und werden die Jugendlichen während des gesamten Prozesses unterstützen.

Die Herausforderung annehmen

Die Anmeldung zur Challenge ist offen – ob alleine oder im Team, die Jugendlichen sind herzlich eingeladen, ihre kreativen Ideen einzubringen. Rund 16 Teams mit jeweils fünf bis sechs Teilnehmern werden gesucht. Im Dezember 2026 sollen die Teams dann konkrete Fragestellungen entwickeln. Eine zentrale Frage wird sein, was die Region attraktiver für junge Menschen macht. Die Ergebnisse und erste Prototypen werden im Februar 2027 präsentiert, und eine Jury wird die erarbeiteten Ideen prämieren. Eine tolle Gelegenheit, um nicht nur Ideen umzusetzen, sondern auch die eigene Stimme in der Region zu erheben!

Das Motto „Starke Jugend – starke Region“ spiegelt die Intention des regionalen Jugendmanagements wider. Hier geht es darum, der Jugend eine Stimme zu geben und ihre Lebensqualität zu steigern. Auch die Notwendigkeit einer definierten Jugend-Vision wird immer deutlicher. Gemeinden müssen sich Gedanken darüber machen, wie sie die Abwanderung junger Menschen verhindern können. Es ist eine Herausforderung, die nicht nur die Jugendlichen betrifft, sondern auch die gesamte Region. Die Vernetzung regionaler MultiplikatorInnen der Kinder- und Jugendarbeit spielt hier eine zentrale Rolle.

Der Weg zur Beteiligung

In Deutschland wird das Thema Jugendbeteiligung ebenfalls großgeschrieben. Das Bundesjugendministerium hat zahlreiche Initiativen ins Leben gerufen, um das Miteinander der Generationen zu stärken und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Junge Menschen sollen in Beteiligungsprozesse aktiv einbezogen werden, was auch in Österreich ein wichtiges Anliegen ist. Mit einer digitalen Beteiligungsplattform, die ab dem zweiten Quartal 2026 verfügbar sein wird, wird es den Jugendlichen erleichtert, Informationen zu erhalten und sich aktiv einzubringen.

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Die Ergebnisse der Murau Murtal Challenge könnten somit nicht nur lokal für frischen Wind sorgen, sondern auch in einen größeren Kontext von Jugendpolitik und Beteiligung eingebettet werden. Wer weiß, vielleicht inspiriert diese Initiative auch andere Regionen in Österreich und darüber hinaus, den Jugendlichen mehr Gehör zu schenken und sie aktiv in die Gestaltung ihrer Zukunft einzubeziehen. Es bleibt spannend, welche Ideen hier entstehen und welche Veränderungen sie mit sich bringen werden!