Pottschach vermiest Neunkirchen die Herbstmeisterschaft
Der SC Neunkirchen hat den Abschluss der Herbstrunde in der 2. Klasse Wechsel mit einer bitteren 0:1-Niederlage gegen den SVSF Pottschach beendet. Die Chance auf die Herbstmeisterschaft ist damit dahin. Dabei wollte Neunkirchen als Herbstmeister in die Winterpause gehen.
Das einzige Tor fiel bereits in der 18. Minute. Pottschach kombinierte sich über die rechte Seite durch, Norbert Imre Kokenszky kam im Strafraum frei zum Abschluss und traf unter die Latte. Zur Pause lag der SVSF 1:0 vorne – und dabei blieb es auch.
Neunkirchen drückte, Pottschach hielt dicht
Vor allem nach dem Seitenwechsel übernahm Neunkirchen das Kommando. Laut Obmann Dieter Leeb hatte seine Mannschaft etwa 75 Prozent Ballbesitz, kombinierte im Mittelfeld und spielte über weite Strecken auf ein Tor. Der Ausgleich lag also immer wieder in der Luft, fand aber nicht statt.
Pottschach verteidigte den Vorsprung konsequent und verhinderte die Neunkirchner Bemühungen wiederholt. Torhüter Hackl bekam dafür von Leeb ein Sonderlob: Er habe stark gehalten und sei eine wichtige Stütze der Defensive gewesen. Das Tor der Pottschacher war, sinngemäß, wie zugenagelt.
Ganz auf Pech wollte Leeb die Niederlage allerdings nicht schieben. Neunkirchen sei defensiv anfällig gewesen, im Frühjahr könnten deshalb ein oder zwei Positionen überdacht werden. Seine kurze Analyse des Spiels: Pottschach traf vorne durch seinen Legionär und verteidigte hinten sehr stark.
Enttäuschung bleibt, Ziel bleibt erreichbar
Die verpasste Herbstmeisterschaft schmerzte laut Leeb auch am Tag danach noch. Verständlich – die Mannschaft hatte spielerisch aus seiner Sicht vieles richtig gemacht und trotzdem nichts Zählbares mitgenommen. Für das Frühjahr sieht der Obmann die Ausgangslage aber weiterhin positiv: Den Aufstieg beziehungsweise das Saisonziel hat Neunkirchen weiterhin selbst in der Hand.
Auch der Schiedsrichter bekam von Leeb Anerkennung. Seine Leistung sei „absolut perfekt“ gewesen.
ÖFB-Seite mit technischer Hürde
Der auf der ÖFB-Vereinsseite angeführte Spielbericht war beim Abruf durch einen Schutzmechanismus namens „Anubis“ abgesichert. Die Website wird damit vor automatisiertem Abrufen durch KI-Unternehmen und andere Scraper geschützt.
Anubis setzt auf ein Proof-of-Work-Verfahren nach dem Vorbild von Hashcash, das ursprünglich zur Verringerung von E-Mail-Spam vorgeschlagen wurde. Für einzelne Nutzer soll die zusätzliche Rechenlast gering bleiben; bei massenhaftem Abrufen summiert sie sich jedoch und macht das Scraping teurer.
Als Übergangslösung bleibt das Verfahren so lange im Einsatz, bis bessere Methoden zur Erkennung von Headless-Browsern entwickelt sind – etwa anhand der Darstellung von Schriften. Nutzer, die wahrscheinlich legitim sind, sollen künftig möglichst keine Proof-of-Work-Prüfung mehr sehen.
Voraussetzung für Anubis sind moderne JavaScript-Funktionen. Erweiterungen wie JShelter können diese deaktivieren und sollen deshalb für diese Domain abgeschaltet werden.
