In Gänserndorf wurde kürzlich eine ganz besondere Verbindung gefeiert: Die Städte-, Sport- und Kulturfreundschaft zwischen Gänserndorf und Landsberg am Lech wurde besiegelt. Was 1958 als regelmäßiger Austausch zwischen Handballvereinen begann, hat sich über die Jahrzehnte zu einer tiefen Freundschaft entwickelt. An diesem feierlichen Anlass reiste eine 35-köpfige Delegation aus Landsberg unter der Leitung von Bernhard Grün nach Gänserndorf, um die Partnerschaft offiziell zu besiegeln.

Die vier Tage, die die Gäste in Gänserndorf verbrachten, waren randvoll mit Begegnungen, Gesprächen und gemeinsamen Aktivitäten. Der Höhepunkt war der Festakt im Rathaus, wo die Urkunde zur Freundschaft feierlich unterzeichnet wurde. Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl und Stadtrat Harry Reitmeir für Landsberg am Lech sowie Bürgermeister René Lobner und Sportstadtrat Max Beck für Gänserndorf setzten ihre Unterschriften unter dieses bedeutende Dokument. „Wir sind dankbar für die vergangenen Jahrzehnte und die Entwicklung aus einer sportlichen Idee in eine tiefere Verbindung“, so die Worte der Unterzeichner. Das Ziel dieser Partnerschaft ist klar: Die Freundschaft soll vertieft und Begegnungen in Sport, Kultur und Gesellschaft gefördert werden. Ein Versprechen für die kommenden Generationen, die diese Verbindung weiterleben lassen sollen.

Aktive Städtepartnerschaften in Landsberg

Landsberg am Lech ist übrigens nicht nur mit Gänserndorf verbunden. Die Stadt hat insgesamt vier intakte Städtepartnerschaften, darunter Rocca di Papa, Saint Laurent du Var, Waldheim (Sachsen) und die US-amerikanische Stadt Hudson, mit der in den letzten Jahren besonders aktive Beziehungen gepflegt wurden. Schüleraustausche und Besuche von Bürgergruppen sind nur einige der vielen Aktivitäten, die die Freundschaft zwischen Landsberg und Hudson stärken. Im Sommer 2023 besuchten über 30 Bürger aus Ohio das Ruethenfest in Landsberg. Und 2027 werden wieder zahlreiche Gäste aus Hudson zum großen Kinderfest in der Stadt erwartet – ein Ereignis, das die Vorfreude auf das 40-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft im Jahr 2024 nur noch steigert!

Eine interessante Anekdote: Am Eingang der Landsberger Stadtverwaltung stehen zwei Uhren, die die Uhrzeiten in Landsberg und Hudson anzeigen. So wird jeden Tag an die Verbindung erinnert. Viele Landsberger Jugendliche haben in den letzten Jahren die Möglichkeit genutzt, drei Monate in Hudson bei Gastfamilien zu leben – ein aufregendes Abenteuer, das ganz sicher unvergessliche Erinnerungen hinterlässt. Und nicht zu vergessen, die CSU-Stadtratsfraktion arbeitet intensiv an der Pflege dieser wertvollen Städtepartnerschaften, während Harry Reitmeir als Referent für Städtepartnerschaft seit über zehn Jahren eine zentrale Rolle spielt.

Internationale Perspektiven und Bewegungen

Die Bedeutung solcher Partnerschaften geht über den sportlichen und kulturellen Austausch hinaus. Eine Initiative wie die Transformative Urbane Mobilität (TUMI), die seit 2016 besteht, zeigt, wie wichtig internationale Zusammenarbeit ist, um Städte weltweit klimafreundlich und lebenswert zu gestalten. TUMI fördert moderne, sichere und inklusive städtische Mobilität und stellt den Zugang zu Arbeit, Gesundheitsfürsorge und Bildung für alle Bevölkerungsschichten in den Mittelpunkt. Mit mehr als zwei Milliarden Euro in die Modernisierung nachhaltiger städtischer Mobilität wurden bereits bedeutende Fortschritte erzielt.

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In Anbetracht all dieser Entwicklungen wird klar, wie wichtig es ist, Brücken zwischen Städten und Kulturen zu bauen. Die Freundschaft zwischen Gänserndorf und Landsberg ist nicht nur ein Zeichen der Verbundenheit, sondern auch ein Beispiel dafür, wie durch gemeinsame Werte und Ziele eine lebenswerte Zukunft für alle geschaffen werden kann.

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