Weinviertel triumphiert bei NÖ Landesweinprämierung 2026 mit 20 von 24 Landessieger-Titeln
Heute ist der 19.06.2026 und wir berichten aus Gänserndorf über einen ganz besonderen Triumph der Weinregion Weinviertel. Bei der NÖ Landesweinprämierung 2026 hat das Weinviertel sensationelle 20 von 24 Landessieger-Titeln gewonnen. Wirklich beeindruckend und ein Rekord für die Region, wie auch Hans Setzer, der Vorsitzende des Regionalen Weinkomitees Weinviertel, betont: „Das ist das beste Ergebnis aller Zeiten für uns!“
Der Grüne Veltliner bleibt unangefochten das Aushängeschild der Region, und das zu Recht! Das Weingut Krottendorfer aus Röschitz hat in beiden Kategorien für diese Sorte gewonnen – ein echter Grund zum Feiern! Aber das Weinviertel hat noch viel mehr zu bieten. Von Sekt über Riesling bis hin zu PIWI-Weinen und Naturalweinen – die Vielfalt ist beeindruckend. Tatsächlich hat die Region mehr Stockerlplätze erreicht als alle anderen niederösterreichischen Weinbaugebiete zusammen. Ein Grund mehr, den Weinviertler Weinen eine Chance zu geben!
Die Prämierungen im Detail
Ein Blick auf die prämierten Weingüter und Weine zeigt die ganze Bandbreite der Auszeichnungen. Im Bereich Perl- und Schaumweine hat das Weingut Fürnkranz Gerald mit seinem Muskateller Frizzante 2025 den 1. Platz belegt, während der Weingut Ruttenstock mit dem Frizzante Grüner Veltliner 2025 den 2. Platz sicherte. Bei den klassischen Sekten glänzte das Weingut Hofbauer-Schmidt mit einem erstklassigen Grüner Veltliner Sekt.
Die Welschriesling-Kategorie hat das Weingut Hagn mit dem Welschriesling 2025 angeführt, gefolgt von dem Weingut Weilinger-Lowatschek und Winzerhof Kridlo. Auch der Riesling ist in den Händen des Weinguts Edlinger x Röschitz gut aufgehoben, das den 1. Platz mit „Mathäa 2024“ für sich entscheiden konnte. Und der Grüne Veltliner? Der hat gleich zweimal gewonnen: Das Weingut Krottendorfer triumphierte in den Kategorien „Grüner Veltliner klassisch“ und „Grüner Veltliner kräftig trocken“. Ein Hoch auf die Qualität!
Vielfalt der Weinsorten
Das Angebot an Weinsorten ist wirklich bemerkenswert. Die prämierten Weine umfassen nicht nur die klassischen Sorten, sondern auch modernere Alternativen wie PIWI-Weine. Diese besonderen Weine, deren Trauben in Niederösterreich produziert werden, erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Die Anmeldung zu den Prämierungen ist übrigens ganz unkompliziert. Die Weingüter müssen sicherstellen, dass ihre Proben bis zum 27. März 2026 eine staatliche Prüfnummer erhalten – ein kleiner, aber entscheidender Schritt in der Weinwelt. Und nicht zu vergessen: Die Mindestmenge für die Prämierung beträgt 1000 Liter, aber für spezialisierte Weine wie PIWI-Sorten sind schon 400 Liter genug.
Die Vielfalt an Rot- und Weißweinen zeigt sich eindrucksvoll in den Ergebnissen. So hat beispielsweise das Weingut Heinzl-Gettinger den 1. Platz in der Kategorie „Burgunder rot trocken“ mit Sankt Laurent erobert, während der Spusu Wein GmbH Pichler mit einer Rotwein Cuvée glänzte. Ich kann nur sagen: Das ist eine echte Bereicherung für die Weinliebhaber!
Die NÖ Landesweinprämierung 2026 hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig und vielfältig die Weinlandschaft in Österreich ist. Vor allem das Weinviertel hat sich als wahres Weinparadies etabliert. Wer hätte gedacht, dass wir hier solch hervorragende Tropfen finden? Die Weingüter sind bereit, ihre Weine in die Welt hinauszutragen, und wir dürfen gespannt sein, was die Zukunft bringt.
Für alle, die mehr über die Prämierungen erfahren möchten, sei die vollständige Übersicht auf OE24 empfohlen. Dort finden Sie eine detaillierte Auflistung der Gewinner und der teilnehmenden Weingüter!
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