In Hollabrunn sind die Kinder aus Znojmo in ein spannendes Abenteuer eingetaucht! Sie nahmen an einem faszinierenden LEADER-Projekt namens „KOSTbares Weinviertel“ teil, dessen Ziel es war, die geheimnisvolle Welt unter der Erde spielerisch zu entdecken. Was genau bedeutet das? Nun, die jungen Entdecker konnten sich auf eine Reise in die Tiefen des Bodens freuen – und das ganz ohne Schaufel und Eimer!
Unter der Leitung von Seminarbäuerin Kathi Zöchmann erforschten die Kinder die Themen Böden, Wurzeln, regionale Lebensmittel und die wichtige Rolle von Bienen. So viel Wissen in so kurzer Zeit! Und nicht nur das – sie lernten auch, wie wichtig Saisonalität und Klimaschutz sind. Nach all der Theorie wurde es dann wirklich praktisch: Am Ende des Projekts kochten die Kinder gemeinsam eine leckere Gemüsesuppe. Das hatte sicher einen tollen Geschmack! Außerdem kam der Teamgeist beim Spiel „Der hungrige Maulwurf“ nicht zu kurz, was für jede Menge Spaß sorgte. (Quelle)
Nachhaltigkeit im Fokus
Doch das ist noch nicht alles! Dieses Projekt ist Teil einer größeren Initiative der LEADER-Region NÖ-Süd, die im Auftrag von kultur.GUT.natur durchgeführt wird. Hier steht die regionale und gesunde Ernährung im Vordergrund. Mit über 500 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern wurde in mehreren Workshops Wissen über regionale Produkte vermittelt. Dabei lag der Fokus darauf, die Schuljause nachhaltig zu gestalten und das Gelernte ins Elternhaus zu tragen. Interessant, oder? Die Kooperation mit „Planung und Vielfalt“ förderte den Austausch zwischen Bildungseinrichtungen und regionalen Anbietern.
Über die Jahre von Juni 2017 bis Dezember 2019 wurden in verschiedenen Projektschulen – wie der NMS Ternitz und NMS Winzendorf – zahlreiche Aktivitäten durchgeführt. Hier lernten die Kinder nicht nur viel über ihre Umwelt, sondern auch, wie sie in ihrer Region aktiv werden können. (Quelle)
LEADER – Ein europäisches Konzept
Was viele vielleicht nicht wissen, ist, dass LEADER und EIP Agri EU-Instrumente sind, die innovative Projekte in ländlichen Regionen unterstützen. Sie basieren auf der ELER-Förderung, die darauf abzielt, verschiedene Akteure einzubeziehen und die öffentliche Hand nicht zu dominant werden zu lassen. Lokale Akteure bilden Aktionsgruppen, um Entwicklungskonzepte zu erarbeiten und Projekte auszuwählen. So wird die Region gestärkt!
LEADER hat sich seit 2023 in Deutschland etabliert, und das mit einer beeindruckenden Quote von 14% der ELER-Mittel. Das zeigt, wie wichtig diese Art der Förderung für eine nachhaltige Entwicklung ist. Aber nicht nur in Deutschland, auch in Österreich gibt es zahlreiche Projekte, die auf diese Weise gefördert werden. Es ist faszinierend zu sehen, wie sich die Ideen und Konzepte aus der EU in den verschiedenen Ländern entfalten und positive Veränderungen bewirken. (Quelle)