In den frühen Morgenstunden des 11. Juli 2026, kurz vor 4 Uhr, wurde die Freiwillige Feuerwehr Maissau zu einem herausfordernden Einsatz alarmiert. Der Ort: Ein Feldweg neben der Horner Bundesstraße in Maissau, im Bezirk Hollabrunn. Der Grund für den Einsatz? Ein vollbeladener Kühl-Lkw, der die Umleitung missachtet hatte und schließlich in einem Teich landete. Es war nicht nur ein einfacher Vorfall, sondern ein echtes Abenteuer für die Feuerwehrleute, die sich bereits auf den Weg zur Einsatzstelle machten.

Der Lkw-Lenker hatte offenbar versucht, einen Umkehrversuch zu starten – und genau das ging schief. Mit der Hinterachse rutschte der Kühl-Lkw in den Teich, wobei die Kardanwelle und der Rahmen des Fahrzeugs auf dem Boden auflagen. Die Situation war alles andere als einfach. Zum Glück waren die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Maissau vorbereitet und hatten sich mit ihrem Fahrzeugen wie dem VRFA, RLFA 2000 WLF-K und KDOFA auf den Weg gemacht. Insgesamt waren 14 Mitglieder im Einsatz, unterstützt von weiteren Kräften der Feuerwehr Hollabrunn.

Herausforderung und Teamarbeit

Bei der Ankunft führte der Einsatzleiter eine Lageerkundung durch. Es war wichtig, die Gegebenheiten vor Ort genau zu erfassen, schließlich war die Bergung des Lkw eine knifflige Aufgabe. Aufstellflächen für zwei Seilwindenfahrzeuge mussten festgelegt werden, und die Einsatzstelle wurde ausgeleuchtet. Auch der Brandschutz wurde sofort aufgebaut, um auf unerwartete Gefahren vorbereitet zu sein. Sicherheit geht vor, ganz klar, besonders in solchen Situationen. Das Fahrzeug wurde gesichert, bevor es an die eigentliche Bergung ging.

Zur Unterstützung wurde ein Kranfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Hollabrunn nachalarmiert. Die Feuerwehrmänner und -frauen versuchten zunächst, den Lkw mit Hebekissen anzuheben und zu unterbauen. Schritt für Schritt arbeiteten sie sich voran, wobei sie mehrmals die Anschlagmittel umhängen und anpassen mussten. Es war eine echte Teamleistung, die auch eine Menge Geduld erforderte. Nach rund zweieinhalb Stunden intensiver Arbeit konnte der Lkw schließlich erfolgreich auf den Feldweg gezogen werden. Ein Glücksgriff für alle Beteiligten!

Ein Dankeschön an alle Helfer

Besonders hervorzuheben ist die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Feuerwehren. Ein großes Dankeschön ging an die Freiwillige Feuerwehr Hollabrunn für die Unterstützung während des Einsatzes. Nach getaner Arbeit gab es dann auch eine kleine Frühstücksversorgung durch den Partner Nah und Frisch Zanitzer, was nach so einem anstrengenden Einsatz einfach nur gut tat.

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Solche technischen Hilfeleistungen sind für die Feuerwehren Alltag. Verkehrsunfälle, eingeklemmte Personen – das sind typische Szenarien, die sie regelmäßig meistern müssen. Ein Leitfaden für Verkehrsunfälle hilft den Führungskräften, strukturiert und effizient vorzugehen. Es wird erkundet, analysiert und dann geplant. Dabei muss alles ganz genau beobachtet werden, denn die Sicherheit der Betroffenen hat oberste Priorität. Und manchmal, wie in diesem Fall, kommt es zu Herausforderungen, die man so nicht vorhersehen kann.

Die Ereignisse in Maissau erinnern uns daran, wie wichtig die Arbeit der Feuerwehr ist und wie sehr Teamarbeit und schnelles Handeln in Notsituationen zählen. Auch wenn es ein stressiger Einsatz war, die Helden der Nacht haben wieder einmal bewiesen, dass sie für jede Herausforderung gewappnet sind.

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