Heute ist der 31.05.2026 und das Herz der Handballstadt Hollabrunn ist schwer. Der UHC Hollabrunn hat am vergangenen Wochenende eine bittere Niederlage gegen Bregenz einstecken müssen. Mit 28:31 ging das Spiel aus und der Abstieg ist nun besiegelt. Für die Fans war es ein emotionaler Abend, denn die Hoffnung auf eine Wende schmolz im Laufe des Spiels wie Schnee in der Sonne.

Bereits in der zehnten Spielminute lag Hollabrunn mit 4:10 zurück. Ein Rückstand, der die Zuschauer auf den Rängen schockierte. Man hätte denken können, dass die Mannschaft den Bregenzer Angriff von Anfang an besser unter Kontrolle bringen könnte. Doch das Gegenteil war der Fall. In der 21. Minute schien es kurz, als ob Hollabrunn wieder ins Spiel finden könnte – der Rückstand wurde auf 9:12 verkürzt. Doch die Chancen, die sich in Form freier Würfe boten, blieben oft ungenutzt. Das war ein ständiges Auf und Ab, das die Fans in Atem hielt.

Enttäuschung und technische Fehler

Der Halbzeitstand von 9:12 für Bregenz war dann auch der Moment, in dem viele im Publikum ihre Hoffnungen leise begraben mussten. Im zweiten Abschnitt gelang es Hollabrunn erneut nicht, die freien Würfe zu verwandeln. In der 51. Minute lag das Team dann mit 23:28 zurück. Aber die Mannschaft zeigte Kämpfergeist: In der 54. Minute kam man auf 26:28 heran! Doch der technische Fehler und die Zeitstrafe – ein Kopftreffer des gegnerischen Tormanns – machten alles zunichte. Bregenz nutzte die sich bietenden Chancen und gewann letztendlich mit 31:28.

Die Enttäuschung im Lager des UHC ist groß. UHC-Manager Gerhard Gedinger äußerte sich frustriert über die Leistung der Spieler und die hohe Anzahl an Würfen, die nötig waren, um ein Tor zu erzielen. Das letzte Spiel gegen Schwaz hat nun nur noch statistischen Wert und wird zu einem Schattenspiel der verlorenen Saison.

Ein Blick auf die Hinrunde

Die Situation ist besonders bitter, da der UHC Clickmasters Hollabrunn die Hinrunde der HLA Meisterliga als Tabellenschlusslicht beendete. Vor der Niederlage gegen Bregenz hatte die Mannschaft immerhin zwei Siege in Folge erzielt. Eine kleine Aufhellung in einer ansonsten düsteren Saison. Besonders hervorzuheben ist der 18-jährige Moritz Fürst, der im Spiel gegen Bregenz fünf Tore erzielte und damit einen Lichtblick in der trüben Bilanz darstellt.

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Die Fans fragen sich nun, wie es weitergehen wird. Die Rückrunde wird entscheidend sein – nicht nur für die Spieler, sondern auch für die gesamte Vereinsgemeinschaft. Der Handball hat in Hollabrunn eine lange Tradition und die Anhänger hoffen auf eine Rückkehr in die Erfolgsspur. Aber wie das gehen soll, wenn die letzten Spiele nur noch statistischen Wert haben? Die Antworten sind noch unklar.