Heute, am 2. Mai 2026, ist in Horn ein ganz besonderer Tag für alle Radfahrer. In einer Gemeinschaftsaktion haben die Stadtgemeinde Horn und der Verein „Fröhliche Radler“ gemeinsam die Horner Radwege auf Herz und Nieren geprüft. Man könnte sagen, das ist ein bisschen wie der Frühjahrsputz für unsere Radinfrastruktur – nur, dass dabei nicht nur gefegt, sondern auch getestet und bewertet wird!
Die Ehrenamtlichen des Vereins haben sich auf den Sattel geschwungen, um das gesamte Radwegenetz zu befahren. Dabei standen nicht nur die Streckenführung und die Beschilderung im Fokus, sondern auch der bauliche Zustand der Wege. Paul Klinger, ein ehemaliger Gemeinderat und einer der Köpfe hinter dem Radwegenetz, hat sein umfangreiches Wissen eingebracht. Er hat die Evaluierung tatkräftig unterstützt und mit seinem Scharfsinn zur Radinfrastruktur wichtige Einschätzungen gegeben. Und das Ergebnis? Das Gesamtbild der Radwege wurde als positiv bewertet! Besonders die Neubeschilderung, die im letzten Jahr von der Waldviertel Destination umgesetzt wurde, fiel ins Auge.
Ein wichtiger Schritt für die Radfahrer
Natürlich gab es auch kleinere Mängel, die dokumentiert wurden. Aber das ist nicht weiter schlimm – einige dieser Ausbesserungen konnten sogar sofort behoben werden. Die Stadtgemeinde sieht die Zusammenarbeit mit den „Fröhlichen Radlern“ als einen wichtigen Bestandteil der Qualitätskontrolle. Bürgermeister Gerhard Lentschig ließ es sich nicht nehmen, den ehrenamtlichen Helfern für ihr Engagement zu danken. Die regelmäßigen Überprüfungen sind nicht nur eine gute Idee, sie helfen auch, die Radwege kontinuierlich in Schuss zu halten und an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen.
Im Kontext des Radverkehrs ist die Evaluierung der Horner Radwege sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung. In Österreich wird der Radverkehr immer mehr gefördert, das zeigt auch ein Leitfaden von klimaaktiv, der allen Bundesländern als Grundlage dient. Dieser Dokumentation zufolge ist der Radverkehr Teil der nationalen Mobilitätsstrategie – und das aus gutem Grund. Es geht nicht nur darum, die Klimaziele zu erreichen, sondern auch darum, gesunde Bewegung in den Alltag zu integrieren. Alle Bundesländer sind als klimaaktiv mobil Projektpartner aktiv und setzen sich für eine bessere Radinfrastruktur ein.
Effiziente Förderung der Radinfrastruktur
Was viele nicht wissen: Die Förderung des Radverkehrs ist nicht nur nachhaltig, sondern auch kosteneffizient. Ein paar einfache Maßnahmen, wie die Öffnung von Busspuren oder die Ausweitung von Geschwindigkeitsbegrenzungen, können große Wirkung zeigen – und das mit einem geringen Mitteleinsatz. Um ein Gefühl dafür zu bekommen: Während 50 überdachte und beleuchtete PKW-Abstellplätze etwa 280.000 Euro kosten, sind Fahrrad-Abstellplätze bereits für ca. 55.000 Euro zu haben. Das ist ein echter Gewinn für die Gemeinden und die Umwelt!
Die Stadt Horn macht es vor und zeigt, dass man mit Engagement und einem starken Gemeinschaftsgefühl viel erreichen kann. Die Horner Radwege sind nicht nur ein Nutzen für die Radfahrer, sondern auch ein Schritt in eine umweltfreundlichere Zukunft.