Heute ist der 26.06.2026 und die Motorradwelt schaut gebannt nach Most, wo Jonas Folger, der 32-jährige Ex-MotoGP-Pilot und ehemalige IDM-Superbike-Champion, sein Comeback in der Euro Moto gibt. Das dritte Wochenende der Euro Moto steht an, und für Folger, der gerade erst wieder in den Rennzirkus eingestiegen ist, gibt es gleich zu Beginn eine kleine Überraschung. Am Donnerstag, beim Riders Briefing, war er abwesend – ein Fauxpas, der ihn eine Geldstrafe von 100 Euro kostete, die er persönlich begleichen muss. Er erklärte, dass er den Zeitplan nicht kannte und in der Box mit einem Teamgespräch beschäftigt war. Ein bisschen ärgerlich, aber so ist das Rennleben, oder?

In der kombinierten Zeitenliste der ersten beiden Freien Trainings (FP1 und FP2) konnte Folger mit einer Zeit von 1:37,178 immerhin den 7. Platz belegen. Der Tagesbeste, Dirk Geiger, setzte sich mit einer beeindruckenden Zeit von 1:35,649 an die Spitze. Kommt uns das nicht bekannt vor? Can Öncü hatte im Mai beim WM-Meeting in Most die Pole Position mit einer Zeit von 1:33,802 erzielt – da scheint also noch Luft nach oben zu sein. Folger selbst hat betont, dass die Bedingungen ganz schön knackig waren: 38 Grad Lufttemperatur und über 60 Grad auf dem Asphalt. Da ist es nicht verwunderlich, dass sich die Fahrer erst an die extremen Gegebenheiten gewöhnen müssen.

Folgers Ziele und Herausforderungen

Folger bleibt optimistisch. Er hat eine To-Do-Liste für den Test und erwartet neue Teile für das Motorrad am Samstag. Diese Teile waren schon länger in Planung, also keine „just in Time“-Aktion für das erste Training nach Most. Er hofft, mit den neuen Komponenten unter die Top-5 zu kommen und plant, sich schrittweise zu verbessern. Schließlich ist es ein Comeback, und da muss man sich erst wieder ins Renngeschehen einfinden.

Die Herausforderung, die er annehmen will, ist nicht nur die Konkurrenz, sondern auch die eigene Performance. An einem so heißen Tag wie gestern ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich nicht von den äußeren Bedingungen aus der Ruhe bringen zu lassen. Der Kampf um die besten Zeiten ist also eröffnet, und Folger hat schon mal die Richtung vorgegeben. Mal sehen, ob er die Erwartungen erfüllen kann und vielleicht sogar mehr als nur den 7. Platz erreicht. Ein bisschen Nervenkitzel gehört schließlich dazu!

Ein Blick in die Zukunft

Mit jedem Training und Rennen lernt Folger dazu. Es ist nicht nur die Geschwindigkeit auf der Strecke, die zählt, sondern auch die Fähigkeit, sich an unterschiedliche Bedingungen anzupassen. Wir sind gespannt, wie sich der Wettbewerb entwickelt und ob Folger mit seinen neuen Teilen die gesteckten Ziele erreichen kann. Die Fans können sich auf spannende Rennen freuen, und die Atmosphäre in Most wird sicherlich elektrisierend sein. Man kann förmlich die Vorfreude spüren – nicht nur bei Folger, sondern bei allen Beteiligten. Es bleibt abzuwarten, ob er am Ende der Veranstaltung mit einem Lächeln auf dem Gesicht und vielleicht sogar einem Podestplatz dasteht.

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Für weitere Informationen zu Folgers Comeback und den aktuellen Rennstand können Sie die detaillierte Berichterstattung auf Speedweek nachlesen.

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