Die Bedeutung der öffentlichen Bibliotheken in Niederösterreich
Heute ist der 8.07.2026 und ich könnte mir keinen besseren Ort vorstellen, um über die Bedeutung der öffentlichen Bibliotheken in Niederösterreich zu berichten. Diese Einrichtungen sind nicht nur Bücherlager, sondern wahre Schatzkammern für Bildung, Kultur und Austausch. Landesrat Anton Kasser hat es treffend formuliert: Bibliotheken sind Orte, an denen generationenübergreifendes Lesen und Weiterbildung stattfinden. Ein Blick auf die Bilanz für 2025 zeigt eindrucksvoll, wie lebendig das Bibliothekswesen ist: 2.964.407 Entlehnungen aus physischen Medien, 254.365 digitale Entlehnungen und 1.335.145 Besuche in Bibliotheken und bei Veranstaltungen! Wow, das sind Zahlen, die für sich sprechen.
Insgesamt gibt es 2025 in Niederösterreich 258 öffentliche Bibliotheken, die zusammen 2.494 Öffnungsstunden pro Woche anbieten. Auch der Bezirk Melk ist hier gut aufgestellt: 12 Bibliotheken stehen den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung und bieten zusammen 103 Öffnungsstunden. Über 126.000 Entlehnungen aus dem physischen Medienbestand zeigen, dass die Melker Bibliotheken geschätzt werden. Der Bestand umfasst 83.391 Medien – darunter Bücher, Filme und Spiele – und wird von 4.538 Personen sowie 86 Institutionen aktiv genutzt. Besonders erfreulich ist, dass 134 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – darunter 120 Ehrenamtliche – sich um die Belange der Bibliotheken kümmern.
Stadtbücherei Melk: Ein beliebter Treffpunkt
Ein besonders schöner Ort im Bezirk ist die Stadtbücherei Melk. Hier arbeiten Juliane Lagler und Bianca Mödlagl, die mit viel Herz und Engagement die Lesebegeisterung anfeuern. Die Entlehnungen sind von rund 22.000 im Jahr 2022 auf etwa 23.000 in 2023 gestiegen! Das liegt nicht zuletzt an den kreativen Aktionen, die die beiden Bibliothekarinnen auf die Beine stellen. Bücherflohmärkte, spannende Lesungen (zum Beispiel im Rahmen von „Das Land liest“), Vorlesetage, Bilderbuchkinos und sogar eine Saatgutbibliothek – was für ein abwechslungsreiches Programm!
Die Stadtbücherei hat rund 10.000 Medien zum Ausleihen, von Krimis über Romane bis hin zu Kinderbüchern und sogar Toniefiguren. Besonders der Jugendbereich trifft den Nerv der Zeit mit zwei Spielkonsolen, während die Kleinen auch im Kinderbereich mit Spielmöglichkeiten bestens versorgt sind. Beatrix Leeb, die zuständige Stadträtin, lobt das Team und hebt hervor, wie wichtig die Bücherei als Treffpunkt für die Gemeinschaft ist. Und es sind nicht nur die alltäglichen Besuche, die die Stadtbücherei lebendig halten; auch spannende Aktionen stehen an: Eine Buchpremiere von Andrea Walter (aka „Fanny Svoboda“) ist für den 5. März 2024 in der Tischlerei Melk geplant. Dazu kommt ein Gewinnspiel für Kinder zu Ostern. Das lässt die Herzen höher schlagen!
Die Rolle der Bibliotheken in einer sich wandelnden Welt
Das, was uns die Bibliotheken bieten, ist in der heutigen Zeit enorm wichtig. In einer Welt, die sich ständig verändert, bieten sie einen Anker. Bibliotheken sind Orte des Wissens, der Bildung und der Orientierung. Sie helfen, Literacy und digitale Souveränität zu fördern, was in Zeiten von Polarisierung und Informationsüberflutung unerlässlich ist. Sie schaffen niedrigschwellige Bildungsangebote, die für alle Generationen zugänglich sind und unterstützen die digitale Teilhabe. Das ist nicht nur wichtig – es ist notwendig!
Die öffentliche Bibliothek hat einen klaren Auftrag: Sie muss als offene, nichtkommerzielle Anlaufstelle für Begegnung und Dialog fungieren. In Zeiten des Klimawandels wird auch das Thema Nachhaltigkeit immer relevanter, und Bibliotheken spielen eine entscheidende Rolle dabei, Informationen und Programme zu vermitteln, die uns auf diesem Weg unterstützen.
Wenn wir über die Zukunft der Bibliotheken nachdenken, wird deutlich, dass die Rahmenbedingungen stimmen müssen: Eine solide Finanzierung und Investitionen in digitale Infrastruktur sind entscheidend. Auch die Einbindung in Bildungs- und Nachhaltigkeitsstrategien ist notwendig, um diesen wertvollen Institutionen die Bedeutung zu geben, die sie verdienen.
So bleibt die Frage: Wie können wir die Bibliotheken weiterhin unterstützen und stärken? Denn eines ist sicher: Ohne diese Orte des Wissens wird unsere Gesellschaft ärmer. Lassen wir uns überraschen, was die Zukunft bringt!
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