Im Landesklinikum Waidhofen/Thaya fand kürzlich ein herzlicher Abschied statt. Maximilian Spielhofer und Niklas Jöch beendeten ihren Einsatz und wurden von der stellvertretenden Pflegedirektorin Doris Fidi für ihre wertvolle Unterstützung im Klinikalltag gewürdigt. Maximilian hatte ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolviert, während Niklas seinen Zivildienst im selben Klinikbetrieb leistete. Beide hatten die Gelegenheit, in verschiedenen Abteilungen zu arbeiten und das Gesundheitswesen aus nächster Nähe kennenzulernen.

Maximilian war in der Abteilung für Innere Medizin tätig, wo er Einblicke in die vielfältigen Herausforderungen des Klinikbetriebs erhielt. Niklas hingegen arbeitete am Zentrum für Altersmedizin und hatte die Möglichkeit, mit älteren Menschen zu interagieren und sie zu unterstützen. Diese Erfahrungen schätzten beide sehr, vor allem den familiären Umgang im Team und die gute Kollegenschaft, die sie während ihrer Zeit im Klinikum erleben durften. Nach ihrem Einsatz stehen beiden neue Wege offen: Maximilian wird ein Studium beginnen, während Niklas in den elterlichen Gastronomiebetrieb zurückkehrt.

Freiwilliges Soziales Jahr: Ein wertvoller Dienst

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist eine wunderbare Möglichkeit für Jugendliche und junge Erwachsene, die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben und unter 27 Jahre alt sind. Hierbei geht es nicht nur um einen Job, sondern um eine wertvolle Erfahrung in sozialen Einrichtungen, wie zum Beispiel in Kindergärten oder Pflegeheimen. Während des FSJ unterstützen die Freiwilligen das Team im Alltag der Einrichtung, was in den Augen vieler Teilnehmer eine bereichernde Erfahrung darstellt.

Die Träger des FSJ, wie etwa die Caritas oder das Deutsche Rote Kreuz, organisieren und begleiten diesen Freiwilligendienst. Es gibt zahlreiche Einsatzmöglichkeiten – von sozialen Bereichen über Kultur bis hin zu Sport. Die Freiwilligen haben auch die Chance, an Bildungstagen teilzunehmen, bei denen sie Seminare zur Fortbildung besuchen und sich mit anderen Freiwilligen austauschen können. Das ist nicht nur lehrreich, sondern macht auch Spaß!

Ein Einblick in die Regelungen

Das FSJ ist im Jugendfreiwilligendienstegesetz (FSJ-Gesetz) geregelt und bietet interessante Perspektiven. Freiwillige haben eine ähnliche Rechtsstellung wie Auszubildende, erhalten jedoch kein reguläres Gehalt. Stattdessen gibt es ein Taschengeld, Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkostenerstattung. Die Arbeitszeit beträgt in der Regel 35 bis 39 Stunden pro Woche, was eine gute Balance zwischen Arbeit und Freizeit ermöglicht. Und das Beste? Die Freiwilligen sind in der gesetzlichen Unfall- und Krankenversicherung versichert, was für ein sicheres Gefühl sorgt.

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Maximilian und Niklas haben durch ihren Einsatz im Landesklinikum nicht nur wertvolle Erfahrungen gesammelt, sondern auch den Grundstein für ihre berufliche Zukunft gelegt. Ihr Engagement und ihre Leidenschaft für die Arbeit im Gesundheitswesen sind beeindruckend und inspirierend für andere junge Menschen, die überlegen, ein FSJ zu absolvieren. Wer weiß, vielleicht sehen wir sie eines Tages wieder in der Gesundheitsbranche – die Möglichkeiten sind vielfältig!

Weitere Informationen zu den Möglichkeiten und Regelungen des Freiwilligen Sozialen Jahres finden Sie unter diesem Link.

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