Ein großer Umbruch steht bevor in Waidhofen an der Thaya. Rudolf Polt und Norbert Schmied, zwei langjährige Führungspersönlichkeiten des Stadtamts, treten in den Ruhestand. Rudolf Polt, der im Oktober 1996 seine Laufbahn im Stadtamt begann und seither als Stadtamtsdirektor tätig war, sowie Norbert Schmied, der im September 1988 im Bauamt startete und später zum Stellvertreter des Stadtamtsdirektors aufstieg, haben gemeinsam viele Jahre der Stadtentwicklung geprägt. Die Stadtgemeinde Waidhofen wünscht beiden alles Gute für ihren neuen Lebensabschnitt. Hier gibt’s mehr Informationen zu ihren Abschied.

In ihrer Amtszeit haben Polt und Schmied bemerkenswerte Projekte in Waidhofen umgesetzt. Der Umbau des Rathauses zwischen 2001 und 2003 war nur der Anfang. Auch die Übergabe des Krankenhauses an das Land NÖ im Jahr 2004, die Sanierung des Freizeitzentrums 2007 und die Renovierung des Kulturschlössls 2010 gehören zu ihren Meilensteinen. Auch die Sanierung der Kindergärten und die Realisierung des Wirtschaftsstandorts EKZ Thayapark von 2012 bis 2013 zeigen, wie sehr sie sich für die Stadt eingesetzt haben. Die anstehende Modernisierung der Bürgerservicestelle (2024) und der Neubau der Kleinstkindertagesbetreuungseinrichtung „Mini-Bahnhof“ (2024-2025) sind weitere Beispiele für ihre Visionen.

Engagement für die Gemeinschaft

Beide Herren waren nicht nur im Rathaus aktiv, sondern engagierten sich auch im sozialen Bereich. Sie waren Mitbegründer des Vereins „Waidhofen. Sozial. Aktiv.“ und organisierten zahlreiche Charity-Veranstaltungen, deren Erlöse hilfsbedürftigen Personen und Familien im Stadtgebiet zugutekamen. Diese Initiativen zeigen, dass es ihnen stets wichtig war, die Gemeinschaft zu stärken und zu unterstützen. Das lässt sich auch gut mit den aktuellen Zahlen zu Ruhestandsversetzungen in Österreich in Verbindung bringen: In den Jahren 2022 bis 2024 gab es insgesamt über 3.000 Neupensionierungen. Die Durchschnittsalter der Pensionierten lag dabei um die 60 Jahre – ein Zeichen, dass viele mit einem gewissen Alter in den Ruhestand treten und somit neue Kapazitäten für jüngere Generationen schaffen.

Rudolf Polt und Norbert Schmied hinterlassen ein Erbe, das weit über die Baustellen und Projekte hinausgeht. Ihre Leidenschaft und Hingabe für die Stadt werden uns fehlen. Neue Herausforderungen stehen an, nicht nur für sie, sondern auch für die Stadt und deren Verwaltung. Die Stadtgemeinde hat bereits angekündigt, dass sie sich bemühen wird, die von den beiden gesetzten Standards aufrechtzuerhalten und weiterzuentwickeln.

Ein Blick auf die Zahlen zu Ruhestandsversetzungen zeigt, dass das Regelpensionsalter für Beamte in Österreich bei 65 Jahren liegt, mit der Möglichkeit, unter bestimmten Bedingungen früher in Rente zu gehen. Auch Polt und Schmied haben sich entschieden, diesen Schritt zu gehen und damit ein neues Kapitel in ihrem Leben zu beginnen. Hier erfährt man mehr über ihren Ruhestand.

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