In Wiener Neustadt tut sich einiges im Bereich des Radverkehrs. Die Stadt hat sich für das Jahr 2026 einiges vorgenommen und investiert rund 620.000 Euro in den Ausbau der Radwege. Das Ziel? Den Radverkehrsanteil erhöhen, einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und die Lebensqualität aller Bürgerinnen und Bürger verbessern. Ein ambitioniertes Vorhaben, das sicherlich einige Herzen höher schlagen lässt! Die Maßnahmen sind vielfältig: Neue Radwege, zusätzliche Grünpfeile, neue Bodenmarkierungen sowie Planungs- und Prüfprojekte stehen auf der Agenda. Infrastrukturstadtrat Franz Dinhobl hat sich klar positioniert: Eine sichere und gut vernetzte Radwegeinfrastruktur ist das A und O. Das Motto der Initiative, „Lücken schließen – Gefahrenstellen vermeiden – Bewusstsein schaffen“, könnte dabei nicht passender sein.

Umweltstadtrat Norbert Horvath betont ebenfalls, wie wichtig diese Radverkehrsoffensive für eine klimafreundliche Mobilität ist. Die geplanten neuen Radfahranlagen sind alles andere als nebensächlich: Der Radweg an der Aspanger Zeile wird von der Geh-/Radwegunterführung Gymelsdorfergasse/Breitenauer Gasse bis zur Franz-Kober-Gasse führen. Ein weiterer gemischter Geh-/Radweg wird in der Lachtengasse entstehen, der bis zur Hubertusgasse und weiter in der Josef-Kuckertz-Gasse führt. Auch im Föhrenwald wird eine Brücke über den Kehrbach errichtet, die den neuen Radweg anbindet. Die Stadt ist also ganz klar auf dem richtigen Weg, wenn es darum geht, die Radinfrastruktur zu verbessern.

Die Radverkehrsoffensive 2025

<pBereits im Jahr 2025 wurden wichtige Schritte in diese Richtung eingeleitet. Damals stellte die Stadt die Radverkehrsoffensive 2025 vor, bei der rund 270.000 Euro in den Ausbau des Radverkehrs flossen. Diese Offensive war ein erster, aber entscheidender Schritt zur Verbesserung bestehender Radrouten und der Schaffung neuer Verbindungen. Ein Highlight war der neue Radweg im Föhrenwald, der den ECO-Plus Wirtschaftspark anbindet. Auch das grüne Durchzugsprojekt im Viertel Grün, das eine Ost-West-Durchbindung zwischen Stadionstraße und Altabachgasse umfasst, hat für viel Begeisterung gesorgt.

Sechs neue Grünpfeile wurden implementiert, um das Rechtsabbiegen bei Rotlicht für Radfahrer zu ermöglichen. Das ist nicht nur praktisch, sondern sorgt auch für mehr Sicherheit auf den Wegen. Zudem wurden Markierungen von Sharrows in mehreren Stadtteilen vorgenommen – eine Maßnahme, die zeigt: Radfahren soll sichtbar und sicher sein! Neben diesen Maßnahmen gibt es auch zwei neue Nextbike-Standorte, die die Radleihe fördern. So wird das Radfahren nicht nur sicherer, sondern auch bequemer.

Radfahren als umweltfreundliche Alternative

Radfahren hat nicht nur Vorteile für die eigene Gesundheit, sondern auch für unsere Umwelt. Es verursacht keine schädlichen Klimagase und ist geräuscharm. Laut dem Umweltbundesamt können durch Rad- und Fußverkehr erhebliche Treibhausgas-Emissionen eingespart werden – über 166 Gramm pro Personenkilometer im Vergleich zum Auto! Wenn jemand täglich 5 km mit dem Rad zur Arbeit fährt, kann er oder sie jährlich etwa 365 kg CO2-Emissionen einsparen. Das sind Zahlen, die zum Nachdenken anregen! Der Verkehr war im Jahr 2023 für über 22 % der bundesweiten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Daher ist es umso wichtiger, dass wir den Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel aktiv fördern.

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Insgesamt betrachtet, sind die Maßnahmen in Wiener Neustadt nicht nur ein Schritt in die richtige Richtung, sondern auch ein Zeichen für ein neues Bewusstsein in der Mobilität. Die Stadt zeigt, dass sie bereit ist, in die Zukunft zu investieren und die Lebensqualität ihrer Bürger zu erhöhen. Die Entwicklungen im Radverkehr sind ein spannendes Kapitel, das hoffentlich noch viele positive Überraschungen bereithält. Das Radfahren ist auf dem besten Weg, zur bevorzugten Fortbewegungsart in der Stadt zu werden.