Wiener Neustadt setzt auf aktive Mobilität: 11 neue Grünpfeile für Radfahrer installiert
Wiener Neustadt hat sich mal wieder etwas einfallen lassen, und es ist für die Radfahrer unter uns gedacht! Die Stadt hat kürzlich 11 neue Grünpfeile für Radfahrer installiert. Diese kleinen, grünen Helferlein ermöglichen das Rechtsabbiegen und sogar einmal das Geradeausfahren – und insgesamt sind nun 17 dieser praktischen Verkehrszeichen im Stadtgebiet zu finden. Eine tolle Maßnahme im Rahmen der Radverkehrsoffensive 2026!
Warum das Ganze? Die Vorteile liegen auf der Hand: Radfahrer sparen Zeit, der Verkehrsfluss wird effizienter und die Attraktivität aktiver Mobilität steigt. Das klingt doch nach einem Gewinn für alle, oder? Infrastrukturstadtrat Franz Dinhobl und Umweltstadtrat Norbert Horvath haben betont, wie wichtig es ist, an der Ampel zu stoppen und auf den Verkehr zu achten. Sicherheit geht schließlich vor!
Die neuen Grünpfeile im Detail
Hier ein Überblick über die neuen Standorte der Grünpfeile:
- Purgleitnergasse – Kollonitschgasse: Rechtsabbiegen von der Purgleitnergasse in Geh- und Radweg der Kollonitschgasse (stadtauswärts).
- Gröhrmühlgasse – Babenbergerring: Rechtsabbiegen von der Gröhrmühlgasse in Geh- und Radweg des Babenbergerrings (Fahrtrichtung Süden).
- Frauengasse – Babenbergerring: Rechtsabbiegen von der Frauengasse in Geh- und Radweg des Babenbergerrings (Fahrtrichtung Norden).
- Brüder Renner-Gasse – Fischauer Gasse: Rechtsabbiegen von der Brüder Renner-Gasse auf den Radweg der Fischauer Gasse.
- Baurat Schwarz-Gasse – Pottendorfer Straße: Rechtsabbiegen von der Baurat Schwarz-Gasse auf Geh- und Radweg der Pottendorfer Straße (stadtauswärts).
- Europaallee – Pottendorfer Straße: Rechtsabbiegen von der Europaallee auf Radfahrstreifen der Pottendorfer Straße (stadtauswärts).
- Zehnergürtel – Dreipappelstraße: Rechtsabbiegen von der Dreipappelstraße in den Radweg des Zehnergürtels (Richtung Süden).
- Zehnergürtel – Roseggergasse: Rechtsabbiegen von der Roseggergasse in den Radfahrstreifen des Zehnergürtels (Richtung Norden).
- B53 Neudörfler Straße – Leithakoloniestraße: Rechtsabbiegen von der Leithakoloniestraße in den Mehrzweckstreifen der Neudörfler Straße (stadtauswärts).
- B53 Ungargasse – Parkplatzausfahrt Akademiebad: Rechtsabbiegen von der Parkplatzausfahrt/Akademiepark in den Mehrzweckstreifen der B53 Ungargasse (stadtauswärts).
- Pottendorfer Straße – Europaallee (T-Kreuzung): Geradeausfahren von der Europaallee auf Radfahrstreifen der Pottendorfer Straße (stadteinwärts).
Diese Maßnahmen sind nicht nur ein Schritt in die richtige Richtung, sie sind auch Teil eines größeren Plans, die Stadt umweltfreundlicher zu gestalten. Eine umwelt- und menschenfreundliche Stadt fördert aktive Mobilität – und das geht über das Radfahren hinaus. Zu Fuß gehen, Rollatoren und sogar Handbikes finden hier ihren Platz. Die Gestaltung des Straßenraums ist entscheidend, um das Wohlbefinden der Bürger zu steigern und gleichzeitig die lokale Wirtschaft zu stärken.
Die Bedeutung aktiver Mobilität
Die wachsende Zahl an Autos in den Städten bringt leider nicht nur Vorteile mit sich. Abgase, Lärm und Flächenverbrauch beeinträchtigen die Lebensqualität der Bewohner. Fuß- und Radwege sind oft zu schmal oder enden abrupt, was das Überqueren von Straßen zu einer Herausforderung machen kann – besonders für Kinder. Aber genau hier setzen solche Initiativen an! Sie schaffen attraktive Straßenräume, die das individuelle Wohlbefinden fördern, Stresslevel senken und sogar Krankheiten vorbeugen können.
Viele Städte und Gemeinden arbeiten an der Umgestaltung ihrer Straßen zugunsten von Fuß- und Radverkehr sowie Grünflächen. Das Straßenverkehrsrecht bietet Kommunen mehr Handlungsspielraum für solche Umgestaltungen. Und das ist auch nötig, denn die Bürgerbeteiligung spielt eine wichtige Rolle. Wenn Anwohner und Geschäftsinhaber von Anfang an einbezogen werden, kann das die Akzeptanz für Veränderungen erhöhen.
Wiener Neustadt ist hier auf einem guten Weg. Die neuen Grünpfeile sind ein Schritt in die richtige Richtung – und wir dürfen gespannt sein, wie sich die Stadt weiterentwickeln wird. Schließlich ist eine aktive Mobilität nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch kostengünstiger und für alle zugänglich. Das klingt für uns nach einer echten Win-Win-Situation!
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