In der malerischen Kulisse von Zwettl fand kürzlich eine bedeutende Zertifikatsverleihung statt, bei der vier neue Absolventinnen und Absolventen aus den Bezirken Gmünd und Zwettl ihre praxisnahe Weiterbildung abschlossen. Diese Veranstaltung war Teil eines umfassenden Bildungsangebots des Ländlichen Fortbildungsinstituts (LFI), das in der vergangenen Saison 282 Teilnehmenden die Möglichkeit bot, an insgesamt 18 LFI-Zertifikatslehrgängen teilzunehmen. Johannes Schmuckenschlager, Präsident der Landwirtschaftskammer Niederösterreich, hob in seiner Rede die essenzielle Bedeutung der Weiterbildung für die Zukunftsfähigkeit der Betriebe im ländlichen Raum hervor.

Andreas Ehrenbrandtner, Obmann des LFI NÖ, stellte zudem fest, dass die kontinuierliche Anpassung der Bildungsangebote an aktuelle Anforderungen unerlässlich ist. Die LFI-Zertifikatslehrgänge sind österreichweit einheitlich geregelt und anerkannt, was eine hohe Qualität garantiert. Besonders hervorzuheben sind die vielfältigen Themen, die behandelt werden, von Kräuterpädagogik über Agroforst bis hin zu Reitpädagogik und Brotsommelière. In der Tat können die Lehrgänge auf einen modularen Aufbau zurückgreifen, der mindestens 80 Unterrichtseinheiten und eine Abschlussarbeit oder Prüfung umfasst.

Ein bedeutender Akteur in der Erwachsenenbildung

Das Ländliche Fortbildungsinstitut ist nicht nur eine Bildungseinrichtung, sondern die größte Erwachsenenbildungseinrichtung im ländlichen Raum Österreichs. Seit seiner Gründung im Jahr 1972 hat das LFI eine beachtliche Entwicklung durchlaufen und bietet jährlich rund 14.000 Kurse mit über 300.000 Teilnahmen an. Die Schwerpunkte liegen dabei auf fachlicher Qualifikation und Persönlichkeitsbildung, wobei auch Gleichstellungsaspekte Berücksichtigung finden. Trainerinnen und Trainer sind meist Experten der Landwirtschaftskammern, was die Qualität der angebotenen Kurse zusätzlich unterstreicht.

Ein besonderes Augenmerk legt das LFI auf die Förderung der Weiterbildung im ländlichen Raum. Die Angebote richten sich nicht nur an aktive Bäuerinnen und Bauern, sondern auch an alle Interessierten, die sich für Natur, Ernährung oder Pädagogik begeistern. Die Bildungsangebote werden über zahlreiche Kanäle bekannt gemacht, darunter auch eine umfangreiche Kursdatenbank und agrarische Medien. Darüber hinaus sind die Bildungsprogramme sowohl in Papierform als auch als digitale Blätterkataloge verfügbar.

Vielfalt der Themen und zukunftsorientierte Ansätze

Die Themen der Veranstaltungen sind so vielfältig wie die Herausforderungen, denen sich die Landwirte gegenübersehen. Angefangen bei der Tier- und Pflanzenproduktion, über Unternehmensführung bis hin zu Gesundheit und Ernährung – die Bildungsinhalte sind darauf ausgelegt, den Teilnehmenden die nötigen Werkzeuge an die Hand zu geben, um in der modernen Agrarwirtschaft erfolgreich zu sein. Auch innovative Bildungsprojekte, wie etwa solche, die moderne IT-Technologien und zukunftsorientierte Agrarwirtschaft behandeln, werden vom LFI initiiert und durchgeführt.

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Die Bildungsangebote im LFI sind nicht nur für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung von großer Bedeutung, sondern auch für die gesamte Region. Sie stärken die Gemeinschaft und tragen dazu bei, die Zukunft des ländlichen Raums nachhaltig zu gestalten. Am 11. Mai 2026 feierten 182 Absolvent:innen den Abschluss von zwölf Lehrgängen, ein weiterer Beweis für die Relevanz und den Erfolg dieser Bildungsinitiativen. Die nächsten Schritte in Richtung einer noch stärkeren Vernetzung und Bildung im ländlichen Raum stehen bereits in den Startlöchern, denn die Planung für 2025 umfasst rund 1.470 Bildungsveranstaltungen.

Die Zukunft des Ländlichen Fortbildungsinstituts sieht vielversprechend aus. Mit einer breiten Palette von Themen und einer klaren Vision für die Entwicklung des ländlichen Raums bleibt das LFI ein unverzichtbarer Partner für alle, die sich in der Landwirtschaft und darüber hinaus engagieren möchten. Wenn ihr also Lust habt auf Wissen, Gemeinschaft und neue Herausforderungen – schaut doch mal vorbei!