Am 25. April 2026 war es soweit – der NÖ-Landeslehrlingswettbewerb der Maler fand im Einkaufszentrum Alex in Krems an der Donau statt. Ein Event, das nicht nur die Kreativität der Teilnehmer auf die Probe stellte, sondern auch den hohen Standard des Malerhandwerks in Niederösterreich unter Beweis stellte. Mit insgesamt 15 Maler-Lehrlingen, darunter bemerkenswerte 11 Frauen, war die Konkurrenz stark und vielversprechend.
Besonders herausstechen konnten Anika und Ingrid Katzengruber, Zwillingsschwestern aus dem Ausbildungsbetrieb Ulrike Strohmayr im Bezirk Amstetten. Sie haben sich nicht nur den ersten, sondern auch den zweiten Platz gesichert – Anika gewann die Goldmedaille und Ingrid die Silbermedaille. Das ist wirklich eine bemerkenswerte Leistung, zumal es das erste Mal war, dass Zwillinge die ersten beiden Plätze belegten, wie Jürgen Kreibich von der WKNÖ betonte. Den dritten Platz erreichte Lisa Bladerer vom Lehrbetrieb Andreas Lengauer aus dem Bezirk Scheibbs.
Ein Blick auf die Wettbewerbsaufgaben
Die Wettbewerbsaufgaben waren alles andere als einfach. Die Lehrlinge mussten ein vorgegebenes Motiv einteilen und aufzeichnen, einen Farbton nachmischen und das Motiv farblich gestalten. Ein echtes Testfeld für die Kreativität und das handwerkliche Geschick! Lukas Müllner, ebenfalls von der WKNÖ, lobte die Top-Leistungen aller Teilnehmer und bemerkte die hohe Leistungsqualität des Malernachwuchses.
Im Rahmen des Wettbewerbs fand auch ein Speedwettbewerb statt. Hier zeigte Julia Weiser vom Malermeister Steinwendtner aus dem Bezirk St. Pölten-Land ihr Können und holte sich die Goldmedaille. Selina Weinknecht von der Maler Schmied GmbH (Bezirk St. Pölten) wurde Zweitplatzierte, gefolgt von Constantin Fichtinger von der Creativmalerei Dörfler aus dem Bezirk Melk, der den dritten Platz belegte. Kreibich äußerte sich positiv über die Fähigkeiten des Malernachwuchses, der die Herausforderungen mit Bravour meisterte.
Der hohe Frauenanteil im Malerhandwerk
Ein weiteres spannendes Detail, das beim Wettbewerb zur Sprache kam, war der hohe Frauenanteil im Malerhandwerk. Kreibich gratulierte den Teilnehmerinnen und hob hervor, dass die Branche zunehmend weiblicher wird. Das ist doch ein erfreulicher Trend! Die Ergebnisse des Wettbewerbs und die hohe Beteiligung von Frauen zeigen, wie talentiert und engagiert die nächste Generation von Malern und Malerinnen ist.
Insgesamt war der Wettbewerb eine eindrucksvolle Demonstration der Fähigkeiten und Talente der jungen Maler und Malerinnen in Niederösterreich. Die Veranstaltung unterstrich nicht nur die hohe Qualität im Nachwuchs des Malerhandwerks, sondern auch die Bedeutung der Förderung junger Talente. So bleibt zu hoffen, dass die Begeisterung für diesen Beruf weiterhin wächst!