Der Wirtschaftsempfang der WKO Freistadt in Kefermarkt/Neumarkt war ein voller Erfolg und lockte rund 400 Gäste an. Unternehmer:innen und Entscheidungsträger:innen kamen zusammen, um sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und neue Ideen zu entwickeln. Die Atmosphäre war lebhaft und einladend, und das Programm wurde durch die humorvolle Darbietung von Stefan Leonhardsberger mit seinem Programm „Herzklopfen“ abgerundet.

Ein besonderes Augenmerk galt den Unternehmen Schramm TechTrade und Lauritz, die Einblicke in ihre Tätigkeiten gewährten. Christian Naderer, der Obmann der WKO Freistadt, und Leo Jindrak, Vizepräsident der WKOÖ, äußerten sich zur wirtschaftlichen Lage im Bezirk Freistadt. Beide zeigten sich vorsichtig optimistisch und sprachen über die Notwendigkeit einer zukunftsfähigen Infrastruktur, um die wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben.

Wirtschaftliche Perspektiven und Standortfaktoren

Markus Piringer, Leiter der Raiffeisenbank Region Freistadt, hob die Flexibilität und Krisenfestigkeit kleiner und mittelgroßer Familienbetriebe hervor. Diese Unternehmen sind das Rückgrat der lokalen Wirtschaft. Es wurde auch auf die Wichtigkeit von Standortfaktoren hingewiesen: moderne Mobilität, Verkehrsinfrastruktur, Flächenverfügbarkeit sowie Energie- und Breitbandversorgung sind entscheidend für die Ansiedlung und das Wachstum von Firmen.

Ein Highlight des Abends war die Verleihung der WKOÖ-Jubiläumsurkunden. Schramm TechTrade GmbH feierte 30 Jahre am Markt, während Lauritz GmbH seit 10 Jahren in der Branche tätig ist. Schramm TechTrade, gegründet 1996 in Linz, hat sich auf Stahl, Aluminium und Blitzschutz spezialisiert und wird von Michael und Georg Schramm geleitet. Lauritz hingegen, unter der Leitung von Peter Lauritz, ist seit 2016 auf energieeffiziente Installationen in den Bereichen Wasser, Heizung, Kühlung, Lüftung und Sanitär fokussiert.

Neue Arbeitsplätze und lokale Kampagnen

Thomas Denk, Leiter der WKO Freistadt, sprach über die Schaffung neuer Arbeitsplätze durch den Bau der S10. „Mein Job Freistadt“ heißt eine Kampagne, die das Bewusstsein für lokale Arbeitsmöglichkeiten schärfen und heimische Arbeitgeber sichtbarer machen soll. In Zeiten, in denen viele Menschen nach stabilen Arbeitsplätzen suchen, sind kleinere und mittlere Betriebe besonders wertvoll. Sie bieten oft eine wertschätzende Arbeitsumgebung und tragen zur Stabilität der Region bei.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

In diesem Kontext ist es spannend, die Rolle der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) zu betrachten. Diese Initiative konzentriert sich auf strukturschwache Regionen und hat das Ziel, Standortnachteile auszugleichen, Beschäftigung zu schaffen und den Wohlstand zu erhöhen. Die GRW-Förderung wird neu aufgestellt, um Anreize für Investitionen von kleinen und mittleren Unternehmen zu schaffen und die Fachkräftesicherung in Regionen mit hohem Bevölkerungsrückgang zu stärken.

Mit der Neuaufstellung der GRW, die am 30. Dezember 2025 beschlossen wurde, wird auch der Fokus auf „Transformations- und Netto-Null-Technologien“ gelegt. Dies könnte eine wesentliche Unterstützung für Unternehmen in Freistadt darstellen, die in eine nachhaltige Zukunft investieren möchten. Die öffentlichen Konsultationen zur Entwicklung von Industrie- und Gewerbeflächen zeigen, dass es ein großes Interesse an der Förderung der regionalen Wirtschaft gibt.

Diese Entwicklungen machen deutlich, dass Freistadt und die umliegenden Regionen gut aufgestellt sind, um die Herausforderungen der Zukunft anzugehen. Die Kombination aus lokalen Initiativen und nationalen Förderprogrammen könnte der Schlüssel zu einer dynamischen und nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung sein.

Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?

Ein modernes Nachrichtenportal wie unseres, muss für alle Menschen zugänglich sein. Unser Website System wurde daher konsequent nach den Vorgaben der WCAG 2.1 und BITV 2.0 neu entwickelt – mit sauberer Struktur, ARIA-Attributen und ohne technische Hürden für assistive Technologien. Die barrierefreie Umsetzung verantwortete Daniel Wom / VeloCore.