Der Gmundner Kunstverein hat sich für das Wochenende am 6. und 7. Juni 2026 etwas ganz Besonderes einfallen lassen. An diesen Tagen lädt der Verein zu einer Werkschau im idyllischen Schloss Ort ein, das malerisch am Traunsee liegt. Die Veranstaltung findet sowohl im Innenhof als auch am Rundgang des Schlosses statt und verspricht, ein echtes Highlight für Kunstliebhaber zu werden. Unter dem Motto „Unter der Oberfläche“ zeigen Künstlerinnen und Künstler aus Gmunden und Oaxaca, Mexiko, ihre neuesten Werke in den Bereichen Malerei, Druck, Grafik und Fotografie. Kuratiert von Maike Pichler, wird der Träger des Motivs, Jürgen Bley, ebenfalls zur Schau vertreten sein.
Die Eröffnung des Gmundner Kunstspazierers erfolgt am 6. Juni um 10:00 Uhr. Wer es nicht schafft, am Samstag vorbeizuschauen, hat auch am Sonntag, dem 7. Juni, von 10:00 bis 18:00 Uhr die Möglichkeit, die Kunstwerke zu bewundern. Ein besonderes Highlight ist die Lesung von Angelika Toma, die am Samstag um 16:00 Uhr stattfinden wird. Die Vernissage eröffnet den Abend um 18:00 Uhr und bietet die Gelegenheit, sich mit den Künstlern auszutauschen. Der Eintritt ist frei, und sollte das Wetter nicht mitspielen, findet die Veranstaltung trotzdem statt.
Einblicke in die Künstlerwelt
Besonders spannend sind die neuen Werkserien, die präsentiert werden. Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler, darunter Jürgen Bley, Heidi T. Cigler, Christine Danninger und viele mehr, haben sich inspirieren lassen von der Thematik der Ausstellung. Darüber hinaus wird das Kunstprojekt „Alte Meister“ vorgestellt, das in diesem Jahr das berühmte Werk „Das Frühstück der Ruderer“ von Pierre-Auguste Renoir nachstellt. Es ist immer wieder beeindruckend, wie alte Meisterwerke neu interpretiert werden können!
Zusätzlich zur großen Werkschau hat der Gmundner Kunstverein eine rege Ausstellungstätigkeit. Jährlich finden zwei feste Ausstellungen statt: der Gmundner Kunstspazierer im Frühling und eine Charity-Vernissage im Herbst. Letztere dient der Unterstützung des Gmundner Kunstkalenders und zeigt, wie engagiert der Verein ist. Es gibt auch kleinere Vernissagen, die in verschiedenen Locations, wie dem Atelier am Markt oder dem Stadttheater, stattfinden. Die nächste Vernissage ist bereits für den 17. August im Gastgarten des Café Brandl geplant, wo nach dem Gmundner Restlmarkt zehn Künstler ihre Werke präsentieren werden.
Kunst verbindet Kulturen
Ein weiteres Highlight des Gmundner Kunstvereins ist die Zusammenarbeit mit dem Künstlerkollektiv „Subterránoes“ aus Oaxaca, Mexiko. Diese Kooperation wird beim Gmundner Kunstspazierer im Jahr 2025 vertieft, wo die thematische Ausstellung „Das Ungesehene“ gezeigt wird. Die Verbindung zwischen der Kunstszene in Gmunden und Oaxaca schafft nicht nur eine kulturelle Brücke, sondern bereichert auch die lokale Kunstszene. Die Gastkünstler thematisieren in ihren Arbeiten geschichtliche Figuren, indigene Folklore und die Geschichten anonymer Menschen in Straßenszenen – das ist einfach nur spannend!
Die Mitglieder des Gmundner Kunstvereins, unter ihnen viele talentierte Künstler, haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Kunstszene in der Region lebendig zu halten. Man merkt, wie viel Herzblut und Leidenschaft in den Projekten steckt. Ob in großen Ausstellungen oder kleineren Formaten – der Gmundner Kunstverein bietet immer wieder neue, unkonventionelle Perspektiven auf die Kunst. Wer also in der Nähe ist oder einen Ausflug nach Gmunden plant, sollte sich die Werkschau auf keinen Fall entgehen lassen. Mehr Informationen gibt es auch auf der Webseite des Gmundner Kunstvereins.
