Am 22. Mai 2026 wurde in Gmunden der Spatenstich für das Projekt „Neubau und Erweiterung Kindergarten Marienbrücke“ gesetzt. Eine spannende Entwicklung, die nicht nur die lokale Infrastruktur, sondern auch die Lebensqualität für viele junge Familien in der Region nachhaltig verbessern soll. Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 5,3 Millionen Euro, gefördert vom Land Oberösterreich, wird hier ein modernes Umfeld für die Kleinsten geschaffen. Bürgermeister Stefan Krapf und Bildungsstadtrat Thomas Bergthaler hoben bei der Veranstaltung die Wichtigkeit des Projekts für die Kindergartenoffensive der Stadt hervor. Ziel ist es, für jedes Kind in Gmunden einen Betreuungsplatz anzubieten, um den Druck auf berufstätige Eltern zu mindern.

Das Projekt sieht die Einrichtung von sechs Kindergarten- und zwei Krabbelstubengruppen vor. Die Fertigstellung und Eröffnung ist für den Herbst 2027 geplant. Architektonisch wird das Ganze von dem Wiener Büro Karl und Bremhorst gestaltet, das sich im anonymisierten Wettbewerb als Sieger durchsetzte. Ihr Entwurf legt großen Wert auf ein kinderfreundliches Gebäude mit einem starken Bezug zur Natur. So sind Garderoben mit direktem Zugang zum Garten und kleine Terrassen vor den Gruppenräumen geplant. Das klingt doch nach einem tollen Platz für unsere Kleinen!

Ein Projekt mit vielen Facetten

Die Ausführung des Bauvorhabens wird von der Wohnungsgesellschaft WSG als Generalunternehmer übernommen. Parallel zu den Arbeiten am Kindergarten Marienbrücke finden auch Bautätigkeiten zur Errichtung von Kindergarten- und Krabbelstubengruppen am Campus Ort, auch bekannt als „Pensi“, statt. Diese temporäre Lösung in der Miller-von-Aichholz-Straße ermöglicht bereits jetzt jedem Gmundner Kind einen Betreuungsplatz. Das ist wirklich wichtig, denn die Nachfrage nach Betreuungsplätzen ist in den letzten Jahren stark gestiegen.

Das Umfeld des neuen Kindergartens ist nicht ohne Herausforderungen. Die bestehenden Einrichtungen auf dem Schlachthofareal sind in die Jahre gekommen und die Stadtgemeinde Gmunden plant daher ein gemeinsames Projekt zur Entwicklung des neuen Kindergarten- und Vereinsquartiers. Hier sollen in Summe etwa acht Millionen Euro investiert werden. Die Fertigstellung des gesamten Projektes, das auch Schul- und Vereinszentren umfassen soll, ist bis Ende 2025 angedacht. Eine große Aufgabe, die viel Planung erfordert, aber auch viele Chancen bietet.

Die Fachjury beim Architekturwettbewerb war sich einig: Der Entwurf des Wiener Büros Karl und Bremhorst überzeugt durch seine durchdachte Gestaltung. Baustadtrat Rüdiger Fritz beschreibt dieses Vorhaben als große Herausforderung, insbesondere wegen des verwinkelten Areals und der unterschiedlichen Funktionen des Gebäudes. Dennoch gibt es viel Optimismus, und Bürgermeister Krapf verspricht eine hochkarätige Bildungs- und Betreuungseinrichtung, die eine angenehme Atmosphäre für Kinder schaffen wird. Und genau das brauchen unsere Kleinen – einen Platz, an dem sie sich wohlfühlen und spielen können!

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Insgesamt zeigt sich, dass die Stadt Gmunden aktiv an der Verbesserung der Kinderbetreuung arbeitet. Mit dem neuen Kindergarten Marienbrücke und den ergänzenden Maßnahmen setzen die Verantwortlichen einen wichtigen Schritt, um jungen Familien in Gmunden eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen. Es bleibt spannend, wie sich das alles entwickeln wird!