Heute ist der 19.04.2026. In Kirchdorf dreht sich bald alles um die bewegten Bilder der Vergangenheit und die Entwicklung der Filmtechnik. Der Filmclub Molln und das Wilderer Museum Molln laden ab dem 2. Mai zu einer spannenden Sonderausstellung ein, die den Titel „Bewegte Bilder im Wandel, Filmen einst und jetzt“ trägt. Diese Ausstellung bietet einen tiefen Einblick in die Geschichte des Films und die technische Evolution, die mit ihm verbunden ist.

Der Filmclub Molln, gegründet im Jahr 1982, hat sich der Dokumentation von Veranstaltungen in Molln und Umgebung verschrieben. In den Anfangsjahren arbeitete man mit Normal- und Super 8 Filmmaterial, wobei ein dreiminütiger Film damals etwa 100 ATS kostete. Die Sonderausstellung wird die Entwicklung der Filmtechnik vom Doppel 8 Film bis hin zu modernen Handys veranschaulichen und ist ein Muss für alle Filmbegeisterten.

Einblicke in die Filmgeschichte

In der Ausstellung werden zahlreiche historische Geräte wie Projektoren, Filmschneidegeräte und Filmbetrachter der ehemaligen Firma Eumig präsentiert. Auch eine filmische Nachstellung der damaligen technischen Handhabung wird Teil der Ausstellung sein. In den letzten drei Jahren wurde das gesamte Filmmaterial des 2019 verstorbenen Clubgründers Rudolf Buschberger digitalisiert und archiviert. Dieses digitalisierte Material umfasst eine Vielzahl von Veranstaltungen und alte Ansichten, die die Entwicklung des Films in der Region dokumentieren.

Zu den besonderen Highlights der Ausstellung zählen unter anderem Filme von Brandschutzübungen mit Helikoptereinsatz auf der Mollner Hütte, Waldbrandlöscharbeiten im Bereich der Fischzucht, sowie historische Aufnahmen von Skirennen auf der Heupalten aus dem Jahr 1976 und dem Hochwasser von 1959. Auch ein Film zu 25 Jahren Filmclub mit Weltcupschirennen in Kitzbühel wird gezeigt, sowie Luftaufnahmen aus einem Modellflugzeug und Aufnahmen aus dem Tierreich. Der Halbmarathon von 1996 wird ebenfalls Teil der Präsentation sein.

Ein wichtiges Kapitel der Filmkunst

Die Filmgeschichte selbst ist ein faszinierendes Kapitel der Kunstgeschichte. Sie beschreibt die Entwicklung des Films als eigenständige Kunstform und umfasst sowohl technische Errungenschaften als auch stilistische Weiterentwicklungen. Die ersten Vorführungen von bewegten Bildern fanden bereits im 18. Jahrhundert mit der Laterna magica statt, gefolgt von bedeutenden Erfindungen wie dem Phenakistiskop und dem Nebelbildapparat, die den Eindruck bewegter Bilder erzeugten.

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In der heutigen Zeit, mit der Digitalisierung und den neuen Möglichkeiten, die uns moderne Technologien bieten, ist es besonders spannend, zurückzublicken und zu sehen, wie vielschichtig die Filmgeschichte ist. Von den ersten bewegten Bildern von Louis Le Prince bis hin zu den Blockbustern des 21. Jahrhunderts hat sich viel getan. Die Sonderausstellung in Molln wird nicht nur die technische Entwicklung nachzeichnen, sondern auch die kulturelle Bedeutung des Films in unserer Gesellschaft hervorheben.

Die Eröffnung der Sonderausstellung „Bewegte Bilder im Wandel, Filmen einst und jetzt“ findet am 2. Mai 2026 um 14 Uhr im Wilderer Museum Molln statt. Ein Besuch ist nicht nur für Filmfans, sondern für alle, die sich für die Geschichte und Entwicklung der bewegten Bilder interessieren, sehr empfehlenswert. Weitere Informationen sind in dem Artikel auf meinbezirk.at zu finden.