Die Naturfreunde Mauthausen haben vom 3. bis 5. Juli eine spannende dreitägige Bergtour in den Niederen Tauern bei Schladming unternommen. Bei idealem Wetter begann das Abenteuer an den beeindruckenden Riesachfällen. Das Rauschen des Wassers war der perfekte Auftakt, um in die Bergwelt einzutauchen. Die Gruppe machte sich auf den Weg zur Preintalerhütte, wo sie die erste Nacht verbrachten. Der erste Tag war schon ein kleiner Vorgeschmack auf das, was die Teilnehmer erwartete – die Luft war frisch, die Natur rundum grün und lebendig.

Am Samstag, dem 4. Juli, ging es dann so richtig zur Sache. Nach einem frühen Frühstück startete der Aufstieg über den Greifenbergsattel auf den Greifenberg, der mit 2.618 Metern eine imposante Sicht bot. Auf dem Weg dorthin konnte die Gruppe die Schönheit des Plateaus des Klafferkessels genießen – 2.340 Meter hoch und gespickt mit glitzernden Bergseen, darunter der Sattelsee, der höchste See der Schladminger Tauern. Es war einfach atemberaubend. Der Abstieg zur Gollingalm führte die Wanderer weiter in die faszinierende Berglandschaft, wo sie in der Gollinghütte übernachteten. Nach einem erlebnisreichen Tag, erfüllt von der Schönheit der Natur, war die Erschöpfung schnell vergessen. Am Sonntag, dem 5. Juli, ging es nach einem kurzen Abstieg zurück zum Ausgangspunkt – und dabei hatten die Teilnehmer eine klare Sicht auf die Hochwildstelle und weitere Gipfel der Region.

Sicherheit beim Wandern

Doch bei all dem Spaß und der Begeisterung sollte man nicht die Sicherheit vergessen. Sechs wichtige Punkte zur Wanderung sind unerlässlich. Die Tourenplanung ist das A und O – Wettervorhersage, Gelände und Ausrüstung müssen vorher genau geprüft werden. Eine vollständige Ausrüstung ist ebenfalls notwendig. Dazu gehört Notfallausrüstung wie Handy, Erste-Hilfe-Paket und sogar ein Biwaksack, falls man länger im Freien bleiben muss. Auf die eigenen Fähigkeiten zu hören, ist wichtig – die Wanderung sollte schrittweise gesteigert werden, damit man sich nicht übernimmt.

Die Orientierung während der Tour ist ein weiterer zentraler Punkt. Der Umgang mit Karte und Höhenmesser ist unverzichtbar, denn ein GPS-Gerät kann niemals die bewährte Karte ersetzen. Vor dem Aufbruch empfiehlt es sich, jemandem die geplante Route und Rückkehrzeit mitzuteilen. Und für den Fall der Fälle sollten Notrufnummern im Handy zur Hand sein – man weiß ja nie, was passieren kann!

Tipps für die Bergwanderung

Ein bisschen Wissen über Wetter, Orientierung und Sicherheit ist beim Bergwandern unerlässlich. Kondition und Trittsicherheit sollten immer dem Ziel angepasst sein. Und dann ist da noch der Umweltschutz – er spielt eine wichtige Rolle für alle, die die Natur genießen wollen. Daher sind stabile Bergschuhe mit rutschfester Profilsohle, wetterangepasste Kleidung und ausreichend Verpflegung absolute Must-haves. Man sollte sich auch mit den Gehtechniken vertraut machen und wissen, wie man sich gegenüber Pflanzen, Tieren und Mitmenschen verhält.

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Wer sich für das Bergwandern interessiert, sollte sich auch mit den verschiedenen Varianten auseinandersetzen. Ob Flachland-, Mittelgebirgs-, alpines Weitwandern oder Trekking – jede Form hat ihre eigenen Herausforderungen und Schönheiten. Außerdem gibt es zahlreiche Literaturtipps, um sich noch besser auf die nächste Tour vorzubereiten – beispielsweise „Bergwandern – Bergsteigen. Wissen & Praxis“ von Olaf Perwitzschky.

Wer also Lust auf eine Abenteuerreise hat, der sollte sich unbedingt auf den Weg in die Niederen Tauern begeben – die Naturfreunde Mauthausen haben einen kleinen Vorgeschmack gegeben! Es ist immer wieder faszinierend, was die Berge zu bieten haben.

Für weitere Informationen zur Tourenplanung und spannende Wandervorschläge kann man die Website des Alpenvereins besuchen: alpenverein.de.

Die Quelle zu den Bergtouren findet sich hier: meinbezirk.at.

Und für Sicherheitshinweise beim Wandern: bergfex.com.

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