Ein Wechsel an der Spitze der Bezirksbauernkammer Perg hat kürzlich für frischen Wind gesorgt. Die Amtsübergabe von Christian Lang an die neue Obfrau Barbara Payreder fand im Rahmen der Obmännerkonferenz am Dienstag im Gasthaus Grabenschweiger in Pergkirchen statt. Es war ein feierlicher Moment, in dem Payreder, die auch Bürgermeisterin von Pabneukirchen ist, einstimmig zur neuen Obfrau gewählt wurde. Ein tolles Zeichen für die Zukunft der bäuerlichen Familienbetriebe im Bezirk!

Barbara Payreder ist eine erfahrene Kommunalpolitikerin mit tiefen Wurzeln in der Landwirtschaft. Aufgewachsen auf einem landwirtschaftlichen Betrieb mit Milchviehhaltung und Stiermast in St. Thomas am Blasenstein, hat sie eine fundierte Ausbildung. Nach dem Abschluss der Handelsschule und der Buchhalterprüfung arbeitete sie in der Privatwirtschaft, bevor sie 2002 mit ihrem Mann einen Nebenerwerbsbetrieb in Pabneukirchen gründete. Dort bewirtschaften sie Mutterkuhhaltung, Rindermast, Waldwirtschaft und vermarkten direkt Wildmasthühner.

Engagement für die Landwirtschaft

Ihr tiefes Engagement für die Landwirtschaft zeigt sich nicht nur in ihrem eigenen Betrieb, sondern auch in ihrer langjährigen ehrenamtlichen Arbeit. Von 2009 bis 2015 war sie Bäuerinnenbeirätin in Pabneukirchen und von 2014 bis 2023 Vorsitzende des Bäuerinnenbeirates im Bezirk Perg. Ihre Wahl zur Bürgermeisterin im Jahr 2019 und die eindrucksvolle Bestätigung 2021 sprechen für ihre Beliebtheit und ihr Engagement in der Gemeinde. In ihrer neuen Rolle als Obfrau der Bezirksbauernkammer will Payreder die Anliegen der bäuerlichen Familienbetriebe im Bezirk Perg aktiv vertreten.

Ein weiteres bemerkenswertes Detail ist, dass sie vor kurzem auch Obfrau des Bauernbundes im Bezirk Perg wurde. Das zeigt, wie sehr sie in der Landwirtschaft verankert ist und wie wichtig ihr die Interessenvertretung der Landwirte ist. Payreder plant, sich mit Fachwissen und Praxisnähe für die Anliegen der Betriebe einzusetzen und betont die Notwendigkeit der Vielfalt in der Landwirtschaft. Sie sieht sich nicht als „klassische und normgerechte“ Bäuerin, sondern möchte respektvolle Gespräche führen und auf Zusammenarbeit setzen.

Herausforderungen der modernen Landwirtschaft

Die Herausforderung, mit der sich die Landwirtschaft aktuell konfrontiert sieht, ist nicht zu unterschätzen. Österreich plant eine Neugestaltung der Agrarpolitik, die in EU-Verhandlungen und den Green Deal einfließen soll. Ziel ist es, faire Bedingungen für Landwirte zu schaffen und Vertrauen sowie Planungssicherheit wiederherzustellen. Bäuerliche Familienbetriebe bewirtschaften rund 80% der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Österreich und sind von zentraler Bedeutung für die Lebensmittelversorgung, den Erhalt der Kulturlandschaft und den Umweltschutz.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Doch die steigenden Anforderungen und der Regulierungsdruck bringen Unsicherheiten und finanzielle Belastungen mit sich. Damit die Betriebe zukunftsfähig bleiben, sind oft große Investitionen in nachhaltige Technologien notwendig. Das erfordert nicht nur Mut, sondern auch eine klare Strategie, die die Bedürfnisse der Bauernfamilien berücksichtigt. Barbara Payreder wird in ihrer neuen Funktion sicher einige dieser Herausforderungen anpacken und versuchen, die Interessen der Landwirte in der Politik zu vertreten.

In ihrem Bestreben, die Anliegen der bäuerlichen Familien bestmöglich zu fördern, wird sie ohne Zweifel auf die Unterstützung ihrer Kolleginnen und Kollegen zählen können. Die Zukunft der Landwirtschaft im Bezirk Perg wird spannend bleiben, und mit Payreder an der Spitze der Bezirksbauernkammer ist ein neuer, frischer Wind spürbar. Man darf gespannt sein, welche Impulse sie setzen wird!

Weitere Informationen zu diesem Thema können in den Artikeln auf nachrichten.at und meinbezirk.at nachgelesen werden.