In der Leader-Region Perg-Strudengau gab es kürzlich einen spannenden Besuch aus der ungarischen Donauregion. Eine Delegation, angeführt von Bürgermeister Robert Felsö, machte sich auf den Weg, um die touristischen Projekte der Region näher kennenzulernen. Dabei waren auch mehrere Bürgermeister und Amtsleiter anwesend. Ziel war nicht nur das Kennenlernen der beeindruckenden Landschaft entlang der Donau, sondern auch der internationale Erfahrungsaustausch, der in Zeiten der Globalisierung mehr denn je an Bedeutung gewinnt. Eine ausführliche Berichterstattung zu diesem Besuch gibt es hier.

Der Tag begann in Naarn, wo die ungarischen Gäste den größten begehbaren Fisch bestaunten – ein echtes Highlight! Auch der Aussichtsturm und der Aulehrpfad standen auf dem Programm, gefolgt von der Skulptur „Fischaufstieg“ von Miguel Horn. Das war eine gelungene Mischung aus Kunst, Natur und Freizeitgestaltung, die die Delegation sichtlich begeisterte. Anschließend ging es weiter ins Keltendorf Mitterkirchen, wo die Besucher tiefer in die Geschichte der Kelten eintauchen konnten. Ein gemeinsames Mittagessen im Gasthaus zur Traube in Grein rundete die erste Tageshälfte ab und bot Raum für angeregte Gespräche.

Einblicke in die Region

Am Nachmittag führte der Weg die Delegation zum Curhaus Bad Kreuzen. Dort wurden sie von Friedrich Kaindlstorfer und Bürgermeister Manfred Nenning herzlich empfangen. Im Burgturm auf Burg Kreuzen gab es dann interessante Einblicke in die Ausstellung „Die Heilkraft des Wassers“. Das Thema war besonders passend, schließlich liegt der Fokus der Leader-Region auf nachhaltiger Regionalentwicklung und dem Einsatz für eine bessere Lebensqualität. Den krönenden Abschluss des Besuchs bildeten Besichtigungen am Donaukai in Grein, im Stadttheater Grein und bei der Gobelwarte. Ein schöner Ausklang des Tages fand beim Mostheurigen Moser statt, wo man die Erlebnisse des Tages bei einem Glas Most Revue passieren lassen konnte.

In der Leader-Region Perg-Strudengau werden solche internationalen Besuche als äußerst wertvoll erachtet. Manfred Hinterdorfer, Geschäftsführer von Leader, betonte die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Die Region hat sich durch LEADER-Förderungen viele Möglichkeiten geschaffen, um Projekte erfolgreich umzusetzen. Auch Friedrich Strondl aus Perg hebt hervor, dass durch LEADER wunderbare Projekte realisiert wurden, die der gesamten Region zugutekommen.

Über LEADER und seine Ziele

LEADER ist ein europäisches Förderprogramm, das seit 1991 existiert und darauf abzielt, ländliche Räume zu entwickeln. Der Name steht für „Liaison entre actions de développement de l’économie rurale“. Der Bottom-up-Ansatz von LEADER bezieht die Bürger in die Gestaltung ihrer Heimat ein. Ziel ist es, die Wirtschaftskraft, Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit in ländlichen Gebieten zu fördern. In Deutschland gibt es mittlerweile über 300 LEADER-Regionen, und auch in der EU wird ein weiteres Wachstum auf etwa 370 Regionen erwartet. Hier sind weitere Informationen über LEADER verfügbar.

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Die lokale Aktionsgruppe (LAG) ist für die Umsetzung der Entwicklungsstrategien verantwortlich und setzt Projekte innerhalb der geografischen Grenzen der LEADER-Region um. Dabei können die Themen und Handlungsfelder partizipativ von den Bürgern in der Lokalen Entwicklungsstrategie festgelegt werden. Projekte werden mit EU-Geldern, nationalen Mitteln und Eigenanteilen der Projektträger finanziert. Ein wichtiges Ziel bleibt die Stärkung der regionalen Identität und die Verbesserung der Lebensqualität in den Gemeinden.