Heute ist der 6.05.2026 und wir blicken zurück auf eine Reihe von Einbrüchen, die im Juli 2025 im Kanton St. Gallen für Aufregung sorgten. Diese Vorfälle betreffen mehrere Waffengeschäfte und zeigen, wie kriminelle Netzwerke in der heutigen Zeit agieren. Ein Mann stahl am 19./20. Juli sieben antike Waffen aus einem Waffengeschäft in Wittenbach, und nur zwei Tage später, am 21. Juli, wurden 17 Pistolen aus einem Geschäft in Gossau entwendet. Die Polizei hat seither viel Arbeit investiert, um diese Verbrechen aufzuklären und die Hintergründe zu ermitteln.

Ende September gab es dann einen weiteren bemerkenswerten Einbruch in Ried im Muotathal, wo zwei Männer 25 Pistolen und zwei Sturmgewehre erbeuteten. Während ihrer Flucht gerieten sie in unwegsames Gelände und mussten schließlich einen Notruf absetzen. Die Rega kam zur Hilfe und rettete die beiden aus ihrer misslichen Lage. Bei der Festnahme stellte sich heraus, dass der 23-jährige Franzose und der 25-jährige staatenlose Mann bereits in Verbindung mit den Einbrüchen in Wittenbach und Gossau standen. Während der Jüngere keine Vorstrafen hatte, war der Ältere bereits mehrfach wegen ähnlicher Delikte verurteilt worden und hatte sogar einen lebenslänglichen Landesverweis erhalten. Beide befinden sich nun im vorzeitigen Strafvollzug, wobei die Unschuldsvermutung gilt, bis eine rechtskräftige Verurteilung erfolgt.

Die Spur nach Frankreich

Die Ermittlungen brachten spannende Erkenntnisse ans Licht. Teile des Diebesguts aus dem Einbruch in Ried konnten sichergestellt werden, und die Polizei vermutet, dass die Waffen aus den Einbrüchen in St. Gallen nach Frankreich gebracht wurden. Eine der gestohlenen Pistolen aus Gossau wurde tatsächlich in Frankreich sichergestellt. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Männer über soziale Medien rekrutiert wurden und unter Anleitung von Hintermännern handelten. Diese Hintermänner sind bislang unbekannt und die Ermittlungen zu ihnen laufen weiter. Es bleibt abzuwarten, ob noch weitere Verbindungen zu anderen Kriminalfällen aufgedeckt werden können.

Nach den Einbrüchen im Juli 2025 blieb es in der Region ruhig, was die Waffengeschäfte betrifft. Den Bürgern wurde jedoch vor Augen geführt, wie wichtig es ist, sich über die Sicherheit ihrer Geschäfte Gedanken zu machen. Die Polizei hat ihre Patrouillen verstärkt und sensibilisiert die Geschäftsinhaber für mögliche Risiken. Dies geschieht nicht zuletzt, um das Vertrauen der Bevölkerung in die Sicherheit zu stärken und kriminellen Aktivitäten vorzubeugen.

Für Interessierte an weiteren Informationen rund um das Thema Kriminalität in der Schweiz, insbesondere zu Statistiken und Trends, sei auf die Webseite des Bundesamtes für Statistik verwiesen. Dort finden Sie umfassende Daten und Analysen, die einen tieferen Einblick in die Situation bieten können. Weitere Informationen finden Sie hier.

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