In der Stadt Ried hat sich in den letzten Monaten einiges getan. Nach einem Jahr hat die Stadt jetzt das Härteausgleichsprogramm verlassen. Bürgermeister Bernhard Zwielehner von der ÖVP zeigt sich erleichtert und betont, dass die Stadt nun wieder „Herr im eigenen Haus“ ist. Das klingt ja fast wie ein neuer Anfang! Mit einer Investition von etwa 1,2 Millionen Euro wird die Stadt ihre Straßen reparieren und erneuern. Dabei wird ein transparentes Ranking nach Schadensklassen und Verkehrsaufkommen verwendet, um die wichtigeren Projekte zu priorisieren. Apropos Prioritäten: 70 % der Mittel fließen in Reparaturen, während 30 % für Straßenneubauten vorgesehen sind.
Der Stadtentwicklungsprozess befindet sich mittlerweile in der nächsten Stufe. Die Pläne zur Baulandwidmung sollen nicht nur leistbaren Wohnraum schaffen, sondern auch größere Erholungsräume für die Bevölkerung. Ein Park- und Naherholungskonzept sieht die Entwicklung von Nord-, Süd-, West- und Ostpark vor. Das Ziel ist klar: Die Region Ried soll in ein integriertes Energie-, Klima- und Infrastruktursystem umgewandelt werden. Und das ist noch nicht alles! Es wird auch viel Wert auf leistbares Wohnen gelegt. Als Beispiel für eine qualitätsvolle Wohnentwicklung wird die Gartenstadtbebauung am Ringweg aus den 1920er Jahren genannt.
Fortschritte in der digitalen Infrastruktur
Ein weiteres Highlight ist der geplante Ausbau zur „Glasfasercity“ und „Geothermiecity“. Die Energie Ried investiert in diesem Jahr zwischen 16 und 17 Millionen Euro in die Energienetze. Das klingt nach einer Menge Holz! Um die digitale Transformation voranzutreiben, soll die Digitalisierung der Stadtgemeinde bis 2028 abgeschlossen sein. Eine Beratungsfirma analysiert das Stadtamt, um eine „selbstlernende Organisation“ zu schaffen – das klingt sehr zukunftsorientiert.
Und nun zu einem besonders spannenden Punkt: Der FTTH-Ausbau (Fiber to the Home) in der Gemeinde Ried hat begonnen! Tobias Miessl von miecom, dem Unternehmen hinter diesem Projekt, hebt hervor, dass dies die letzte Ausbaustufe ist und die Voraussetzungen für schnellere Internetanschlüsse schafft. Flächendeckend sollen alle Ortsteile von diesem Ausbau profitieren. Das Beste daran? Ein kostenloser Glasfaseranschluss ohne Nutzungsverpflichtung könnte den Wert der Immobilien steigern. Das sind doch mal erfreuliche Aussichten für künftige Hausbesitzer!
Die Zukunft in Ried
Diese Entwicklungen sind nicht nur für die Stadt Ried wichtig, sondern passen auch in einen größeren Kontext. Die Bundesregierung hat erkannt, wie entscheidend schnelleres Internet und der neueste Mobilfunkstandard für die Modernisierung des Wirtschaftsstandortes sind. Der Zugang zu zuverlässigen digitalen Netzen ist heutzutage unerlässlich für Bürger, Unternehmen und Verwaltungen. Der Ausbau der digitalen Infrastruktur wird als „überragendes öffentliches Interesse“ eingestuft – und das nicht ohne Grund! Der Bau von Mobilfunkmasten und Glasfaserleitungen erhält bei Genehmigungsverfahren mehr Gewicht, was den Fortschritt weiter beschleunigen könnte.
Das alles geschieht in einer Zeit, in der die Bedeutung leistungsstarker Netze durch Ereignisse wie die Corona-Pandemie, die Hochwasserkatastrophe 2021 und den Ukraine-Konflikt besonders deutlich wurde. Ein verlässlicher Zugang zu Informationen und Kommunikation ist in der heutigen Welt einfach unverzichtbar. In Deutschland sind bereits 79 % der Haushalte mit Gigabit-Anschlüssen versorgt, und über 95 % der Fläche haben Zugang zu 5G durch mindestens einen Netzbetreiber. Man darf gespannt sein, wie sich die Entwicklungen in Ried weiter entfalten werden.
Für detaillierte Informationen zu den aktuellen Projekten in Ried besuchen Sie gerne die Tipps-Seite und die miecom-Webseite.