In Ried wird gerade ein großes Kapitel in der Vereinsgeschichte aufgeschlagen. Am 9. Mai fand der Spatenstich für den Ausbau des BWT X Oberösterreichischen Business-Clubs und der Geschäftsstelle der SV Oberbank Ried statt. Die Veranstaltung zog zahlreiche Ehrengäste an, darunter der Landeshauptmann Thomas Stelzer und Landesrat Markus Achleitner. SVR-Präsident Thomas Gahleitner war ebenfalls dabei und betonte die immense Bedeutung dieses Projekts für die sportliche und wirtschaftliche Zukunft des Vereins. Der Ausbau wird die Kapazität des Business-Clubs um etwa 400 m² erhöhen und Platz für insgesamt 662 Gäste schaffen.
Doch das ist nur der Anfang. Die Geschäftsstelle wird um rund 115 m² erweitert und soll bis Ende Oktober abgeschlossen sein. Das Infrastrukturpaket, das bis 2030 Investitionen von rund 16 Millionen Euro umfasst, wird zu 67% vom Land Oberösterreich unterstützt – das sind maximal 10,7 Millionen Euro. Wolfgang Unterberger, der für Infrastruktur zuständige SVR-Vorstand, kündigte zudem an, dass Ried nach der Fertigstellung einen der modernsten VIP-Clubs in der Bundesliga haben wird. Das klingt vielversprechend!
Umfassende Modernisierungen
Die Maßnahmen sind nicht nur auf den VIP-Bereich beschränkt. Geplant sind umfassende Modernisierungen des 23 Jahre alten Stadions, das dringend eine Auffrischung braucht. Dazu gehören die Sanierung der Fassade, die Erneuerung der WC-Anlagen und eine neue Tribünenüberdachung. Auch die Gastronomie wird modernisiert, und das Stadiondorf wird erweitert. Ein Ziel ist es, Ried als Austragungsort für Länderspiele attraktiv zu halten und die Bedingungen für die Nachwuchsarbeit entscheidend zu verbessern.
Die Investitionen sind ein klares Bekenntnis zur nachhaltigen Etablierung des Vereins in der höchsten Spielklasse. „Wir setzen auf moderne Infrastruktur und wirtschaftliche Stabilität“, erklärt Thomas Gahleitner. Sportlandesrat Markus Achleitner hebt in diesem Zusammenhang die positive Wirkung der Investitionen auf die gesamte Region hervor. So sollen auch zusätzliche Rasenplätze für die Akademien entstehen, die der Nachwuchsarbeit zugutekommen.
Ein Blick über die Grenzen hinaus
Das Projekt in Ried ist Teil einer größeren Initiative. Das Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur (SJK) fördert solche Vorhaben seit 2016. Dabei sollen soziale Infrastrukturen, insbesondere Sportstätten, auf Vordermann gebracht werden. Bis 2021 wurden bereits 904 Projekte mit etwa 1,5 Milliarden Euro unterstützt. Und seit 2022 stehen die Fördermittel im Wirtschaftsplan des Klima- und Transformationsfonds, mit dem Fokus auf energetische Sanierung, um die Klimaziele zu erreichen.
Das alles zeigt, wie wichtig solche Investitionen für die Zukunft sind. Ried ist dabei, einen Schritt in eine vielversprechende Richtung zu gehen. Mit einer modernen Infrastruktur könnte der Verein nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich aufblühen und einen positiven Beitrag zur Region leisten. Die Vorfreude auf die kommenden Entwicklungen ist spürbar!