In Schärding, einer malerischen Stadt in Oberösterreich, fand vom 27. bis 29. April ein spannendes Ereignis statt: der Landeswettbewerb der Chemieolympiade. Hier traten 70 talentierte Schüler aus 14 verschiedenen Schulen gegeneinander an. Ein bunter Mix voller Enthusiasmus, Neugier und Wissensdurst! Am Anreisetag durften die Teilnehmer die Firmen EVG in St. Florian und Milltech in St. Marienkirchen besuchen – ein Vorgeschmack darauf, wie Chemie in der Praxis aussieht. Wer hätte gedacht, dass das Lernen in einer Fabrik so viel Spaß machen kann?
Der eigentliche Wettbewerbstag war dann der Höhepunkt. Fünf Stunden lang arbeiteten die Schüler an anspruchsvollen Aufgaben, die sowohl Kreativität als auch Fachwissen erforderten. Am Ende des Tages stand der Gewinner fest: Matteo Bertignoll vom BORG Perg sicherte sich den ersten Platz, gefolgt von Yuncheng Dou vom Europagymnasium Auhof und Esther Hayder, ebenfalls vom BORG Perg, die den dritten Platz belegte. Die Schuldirektorin Brigitte Reisinger sprach allen Beteiligten ihren Dank aus und betonte, wie wichtig solche Veranstaltungen für die Förderung von Talenten im naturwissenschaftlichen Bereich sind.
Wettbewerb als Sprungbrett für Talente
Die Ehrengäste, darunter Rupert Sodl, Leonhard Werner, Waltraud Götschl und Bürgermeister Günther Streicher, hoben die Bedeutung solcher Wettbewerbe hervor. Sie fördern nicht nur das Interesse an Naturwissenschaften, sondern tragen auch dazu bei, Begeisterung für Chemie zu wecken. Schließlich ist Chemie nicht nur ein Schulfach – sie ist ein Schlüssel zu Innovationen in der Gesundheitsversorgung und Wirtschaft. Ein Grund mehr, Schülerinnen und Schüler zu ermutigen, sich in diesen Bereichen zu engagieren.
Ein Wettbewerb wie die Chemieolympiade bietet den jungen Wissenschaftlern nicht nur die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu messen, sondern auch über schulische Aktivitäten hinaus Erfahrungen zu sammeln. Es wird ein Aufruf an Lehrerinnen und Lehrer laut, begabte und interessierte Schüler zu fördern. Diese Wettbewerbe sind organisiert vom IPN und bieten theoretische sowie praktische Aufgaben, die sich hervorragend für MINT-AGs oder den Unterricht eignen.
Gemeinsam stark – die MINT-Community
Schülerwettbewerbe sind eine hervorragende Möglichkeit, um das Interesse an MINT-Fächern zu wecken, selbst bei denen, die vorher vielleicht nicht so begeistert waren. Sie spornen an, motivieren und fördern Teamwork – oft in Kleingruppen, die den Zusammenhalt stärken. Man entwickelt Konzepte und Hypothesen eigenständig und ist für seine Projekte verantwortlich. Das gibt nicht nur Selbstvertrauen, sondern auch die Chance, neue Freunde mit ähnlichen Interessen zu finden. Und das alles geschieht oft in einer Atmosphäre, die von Spaß und Erfahrungssammeln geprägt ist.
Die neu erworbenen Fähigkeiten ermutigen die Schüler, selbstbewusster Herausforderungen zu begegnen. Auch wenn nicht jeder gewinnt, sind die gesammelten Erfahrungen unbezahlbar. Preise und Auszeichnungen können zudem bei späteren Studien- oder Jobbewerbungen von Vorteil sein. Ein weiterer Anreiz, sich in diesen Wettbewerben zu engagieren und sein Bestes zu geben!