In der malerischen Umgebung von Mayrhof, im Mosthof Greiner, fand kürzlich eine aufschlussreiche Veranstaltung statt, die sich mit der Frage beschäftigte, ob Landwirtschaft und Naturschutz noch vereinbar sind. Kaspanaze Simma, ein Biobauer und ehemaliger Landtagsabgeordneter aus Vorarlberg, referierte vor ca. 60 interessierten Teilnehmern, darunter Frauen und Männer, die von den Biobauern des Bezirkes Schärding sowie dem Naturschutzbund eingeladen wurden. Dr. Franz Berger, der Obmann des Naturschutzbundes, begrüßte die Anwesenden herzlich und stellte die Relevanz des Themas in den Vordergrund.

Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war der Auftritt des Biobauern Josef Hechinger, der das Publikum mit seinem Lied „Waun i üwa meine Felder geh“ erfreute. Simma betonte in seinem Vortrag die Vorteile einer kleinstrukturierten Landwirtschaft, die durch zahlreiche Landschaftselemente wie Bäume, Hecken und Raine geprägt ist. Diese Elemente spielen eine entscheidende Rolle für den Erhalt der Natur und machen die Arbeit auf dem Feld angenehmer.

Nachhaltige Landwirtschaft im Fokus

In seinen Ausführungen hob Simma die Bedeutung einer späteren Mahd und einer abwechslungsreichen Fruchtfolge hervor, die nicht nur der Natur zugutekommt, sondern auch zur Gesundheit der Menschen beiträgt. Er vertritt die Ansicht, dass Handarbeit und ein hoher Selbstversorgungsgrad in der Landwirtschaft wichtig sind. Simma kritisierte die gängige Praxis der Zupachtung und das agrotechnische Wettrüsten, das häufig auf Kosten der Natur geht. Sein Motto „Weniger ist mehr“ unterstreicht seinen Verzicht auf chemischen Pflanzenschutz und Kunstdünger, was sowohl der Umwelt als auch dem Geldbeutel zugutekommt.

Die Authentizität und Überzeugung, mit der Simma seine Ansichten präsentierte, beeindruckte die Anwesenden, die ihm zahlreiche Fragen stellten, die er geduldig beantwortete. Der Abend klang mit einem geselligen Beisammensein bei gutem Essen und Trinken aus, was den Austausch unter den Teilnehmern weiter förderte.

Globale Zusammenhänge und lokale Lösungen

Die Themen, die bei der Veranstaltung angesprochen wurden, sind nicht nur lokal relevant. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit fördert weltweit die landwirtschaftliche Vielfalt und setzt sich für den Schutz sowie die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen ein. Agrarökologische Prinzipien und regionale Kreisläufe sind Leitlinien für eine zukunftsfähige Landwirtschaft. Dies spiegelt sich auch in der Unterstützung der ländlichen Bevölkerung in Partnerländern wider, die weiterhin traditionelle Landwirtschafts- und Viehzuchtmethoden pflegen.

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Die Stärkung der Rechte von Bäuerinnen und Bauern auf Erhalt, Vermehrung und Verbreitung lokalen Saatguts ist ein weiterer wichtiger Aspekt, der zur Förderung kleinbäuerlicher Betriebe beiträgt. Insbesondere Frauen, kleinbäuerliche Familien und indigene Völker profitieren von gesicherten Landrechten, die eine Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum darstellen. Diese globalen Ansätze zeigen, dass die Herausforderungen in der Landwirtschaft und im Naturschutz nicht isoliert betrachtet werden können, sondern Teil eines umfassenden, international vernetzten Systems sind.

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