In der malerischen Stadt Schärding, wo die Tradition und das Handwerk noch hochgehalten werden, setzt die Reiter Maler GmbH auf eine fundierte Ausbildung für ihre jungen Fachkräfte. Der Familienbetrieb kann auf über 70 Jahre Erfahrung im Handwerk zurückblicken und weiß, wie wichtig es ist, die nächsten Generationen gut auszubilden. Derzeit werden sechs Lehrlinge ausgebildet, die in einem praxisnahen Umfeld ihre Fähigkeiten entwickeln. Vor kurzem fand ein zweitägiges Persönlichkeits- und Kommunikationstraining statt, das den Lehrlingen wichtige Werkzeuge für ihre berufliche Laufbahn an die Hand geben sollte.

Die Themen des Trainings waren vielfältig: Von zwischenmenschlicher Kommunikation über den Umgang mit Kritik bis hin zu Zeitmanagement konnten die Auszubildenden in praxisnahen Übungen an ihrer Zusammenarbeit und Eigenverantwortung arbeiten. Besonders spannend ist die Geschichte von Carola, die nach einem Biophysik-Studium eine Doppellehre als Malerin und Bodenlegerin bei Reiter Maler begonnen hat. Auch Lara, eine weitere Lehrling, hat bereits mit Bravour überzeugt und die 1. Klasse der Berufsschule als Klassenbeste mit Auszeichnung abgeschlossen. Hier wird deutlich, wie wichtig es ist, junge Talente zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihr Potenzial auszuschöpfen.

Die Herausforderungen der Generation Z

Die jungen Menschen, die jetzt in die Arbeitswelt eintreten, gehören zur sogenannten „Generation Z“, die zwischen 1995 und 2010 geboren wurde. Sie stellen nicht nur Fragen nach dem Sinn von Arbeitsabläufen, sondern auch nach den Ausbildungsinhalten selbst. Diese „Generation Warum“ will verstehen, warum bestimmte Techniken angewendet werden und wie sie im größeren Kontext stehen. In der Kommunikation ist es daher entscheidend, nicht nur Anweisungen zu geben, sondern auch die Hintergründe zu erläutern. Ein Beispiel könnte eine spezielle Technik sein, die Zeit und Material spart, was nicht nur den Kunden zugutekommt, sondern auch dem Betrieb einen Wettbewerbsvorteil verschafft.

Um den Bedürfnissen dieser Generation gerecht zu werden, ist es wichtig, dass Handwerksbetriebe wie Reiter Maler praxisnahe Erfahrungen bieten. So sollten Auszubildende zu Kundenterminen mitgenommen werden, um zu sehen, wie theoretisches Wissen in der Realität angewendet wird. Dadurch wird nicht nur das Verständnis für präzises Arbeiten gestärkt, sondern auch die Identifikation mit dem eigenen Job und dem Betrieb gefördert. Die interne Feedbackkultur, die bei Reiter Maler geschult wird, ist ein weiterer Baustein, um die jungen Talente langfristig zu binden.

Neue Erwartungen an Arbeitgeber

Die Ansprüche der Generation Z sind klar: Sinnstiftende Arbeit, moderne Technologien und eine gute Work-Life-Balance stehen ganz oben auf der Liste. Flexibilität und Sicherheit am Arbeitsplatz sind ebenfalls entscheidend. Dabei ist es nicht nur wichtig, dass die Vorgesetzten als autoritäre Figuren auftreten. Vielmehr wünschen sich die jungen Mitarbeitenden Mentoren, die sie unterstützen und an Entscheidungen beteiligen. Die Nutzung digitaler Tools und regelmäßige Weiterbildung sind ebenfalls Aspekte, die immer mehr an Bedeutung gewinnen.

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Ein positives Arbeitsumfeld, in dem Teamgeist großgeschrieben wird, fördert die Zufriedenheit und Loyalität der Mitarbeiter. Klare Karriereperspektiven und flexible Arbeitsmodelle können dabei helfen, junge Talente an das Unternehmen zu binden. Es wird deutlich, dass Handwerksbetriebe sich an diese neuen Erwartungen anpassen müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Im Zuge dieser Veränderungen wird ein Webseminar mit dem Titel „Generation Z verstehen und motivieren: Erfolgsstrategien für Handwerksbetriebe“ am 28.08.2025 stattfinden. Hier können sich Unternehmer über die neuesten Erkenntnisse zur Bindung und Führung der Generation Z informieren. Es ist nicht nur eine Chance für Arbeitgeber, sondern auch ein Schritt in die Zukunft des Handwerks.