Am Dienstag dieser Woche versammelten sich 150 Schüler:innen aus den Abschlussklassen der Don Bosco Schulen, der HTL und des BRG Vöcklabruck im OKH, um an einer besonderen Stärkungs- und Segensfeier teilzunehmen. Diese Veranstaltung wurde ins Leben gerufen, um den Jugendlichen vor ihren bevorstehenden Abschlussprüfungen Kraft und Zuversicht zu schenken. Die Atmosphäre war von einer positiven Energie geprägt, die durch die verschiedenen Stationen der Feier noch verstärkt wurde.
Die Schüler:innen hatten die Gelegenheit, ihre persönlichen Zukunftswünsche zu formulieren und sich auf kreative Weise mit ihren Ängsten und Hoffnungen auseinanderzusetzen. Zu den Aktivitäten gehörten das Überwinden eines Hindernisparcours, das Basteln von Glücksbringern sowie das Kreieren und Genießen eines persönlichen Stärkungscocktails. Zudem konnten sie sich beim Singen und Plaudern entspannen und erhielten persönliche Segenswünsche. Die katholischen Seelsorger:innen wurden dabei tatkräftig von evangelischen Kolleg:innen unterstützt, was die interkonfessionelle Zusammenarbeit unterstrich.
Ein gelungener Abschluss
Die Feier fand ihren Abschluss in einer kurzen liturgischen Zeremonie, die musikalisch vom Schulchor des BRG Schloss Wagrain umrahmt wurde. Anna Schablinger, Mitglied des Organisationsteams, äußerte sich positiv über die Rückmeldungen der Teilnehmer und die insgesamt gute Stimmung während der Veranstaltung. Diese Feier war nicht nur ein Moment der Besinnung, sondern auch ein Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts in einer herausfordernden Zeit.
In Anbetracht der bevorstehenden Prüfungen bietet eine solche Veranstaltung den jungen Menschen nicht nur die Möglichkeit, sich emotional zu stärken, sondern fördert auch die Gemeinschaft und den Austausch untereinander. In einer Zeit, in der der Druck auf Schüler:innen oft hoch ist, ist es wichtig, Räume zu schaffen, in denen sie sich unterstützt fühlen und ihre Sorgen teilen können.
Die Veranstaltung ist ein schönes Beispiel dafür, wie Bildungseinrichtungen in Vöcklabruck nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch auf die emotionalen Bedürfnisse ihrer Schüler:innen eingehen. So wird der Übergang von der Schule in die nächste Lebensphase nicht nur als akademische Herausforderung, sondern auch als persönliche Reise betrachtet.