Im Linzer Landhaus standen am 1. November 2026 erfolgreiche Feuerwehrgruppen aus Oberösterreich im Mittelpunkt. Landeshauptmann Thomas Stelzer und Landesrätin Michaela Langer-Weninger ehrten jene Jugendlichen, die bei nationalen und internationalen Feuerwehrbewerben starke Ergebnisse erreicht haben.

Für den Bezirk Perg gab es dabei gleich doppelten Grund zur Freude: Ausgezeichnet wurden die Jugendgruppen der Feuerwehren Winden-Windegg und Allerheiligen-Lebing. Hinter solchen Erfolgen steckt kein kurzer Sprint, sondern langjähriges Training, verlässliche Nachwuchsarbeit und ein starker Zusammenhalt. Und natürlich viele ehrenamtliche Stunden der Feuerwehrmitglieder.

Bundessieg und WM-Bronze für Winden-Windegg

Die Feuerwehrjugend Winden-Windegg gewann in der gemischten Wertung den Bundessieg. Bei der Weltmeisterschaft im Juli 2026 holte die Gruppe außerdem die Bronzemedaille. Für die Jugendlichen bedeutete das internationale Konkurrenz, hohes Tempo und den Druck, im entscheidenden Moment sauber zu arbeiten.

Auch die Jugendgruppe der FF Allerheiligen-Lebing durfte jubeln: Bei der Bundesmeisterschaft erreichte sie in der gemischten Klasse die Bronzemedaille. Im Linzer Landhaus wurden damit nicht nur Pokale und Platzierungen gewürdigt, sondern auch der Weg dorthin – mit Übungen, Geduld und dem Zusammenstehen, wenn es einmal nicht gleich klappt.

Weltmeisterschaft in Šumperk

Die internationale Bühne für Winden-Windegg war im Juli 2026 die tschechische Stadt Šumperk. Am 14. Juli 2026 wurde dort die 25. Internationale Jugendfeuerwehrbegegnung eröffnet. 22 Nationen nahmen mit insgesamt 56 Gruppen an der einwöchigen Veranstaltung teil. Im Mittelpunkt standen der sportliche Wettbewerb und der Austausch zwischen Feuerwehrjugendlichen.

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Österreich war mit vier Gruppen vertreten, die allesamt aus Oberösterreich kamen: Guggenberg als amtierender Weltmeister, Winden Windegg, St. Martin im Mühlkreis und die Mädchengruppe aus Mitteregg-Haagen-Sand. Auf dem Programm standen ein Hindernislauf und ein Staffellauf. Nach den Trainingsdurchgängen begann der Bewerb am Donnerstagvormittag; die Siegerehrung und der feierliche Abschluss waren für Samstagmittag vorgesehen.

Zwischen den Bewerben gab es ein umfangreiches Rahmenprogramm. Der internationale Bewerbsleiter Michael Wagner aus Österreich verwies auf die gute Vorbereitung der Gruppen und auf die von den tschechischen Gastgebern geschaffenen Bewerbsbedingungen. Feuerwehrpräsident Robert Mayer hob neben Geschicklichkeit, Geschwindigkeit und Wissen auch die grenzüberschreitende Vernetzung, den Austausch und das ehrenamtliche Engagement hervor.

Am Ende ging es um den Titel „Feuerwehrjugend-Weltmeister“. Für die Gruppen aus Oberösterreich blieb die Woche in Šumperk jedenfalls nicht bloß ein Ausflug: Winden-Windegg kehrte mit Bronze zurück, und im Bezirk Perg wurde dieser Erfolg gemeinsam mit der Medaille von Allerheiligen-Lebing im Landhaus gefeiert.