Fleischerei Schader: Tradition trifft Innovation in Tamsweg
In Tamsweg, wo die Tradition auf moderne Produktion trifft, hat die Fleischerei Schader einen bemerkenswerten Weg beschritten. Seit 1960 sind sie in der Region verwurzelt und verbinden auf beeindruckende Weise das traditionelle Fleischerhandwerk mit innovativen Produktionsmethoden. Dabei legen Claudia Kocher und Alfred Macheiner, die Unternehmer des Betriebs, großen Wert auf Regionalität und Qualität. Das bedeutet, dass sie hochwertiges Fleisch von regionalen Bauern verarbeiten und somit die lokale Wirtschaft unterstützen. Das Angebot reicht von Fleisch- und Wurstwaren über Catering bis hin zu Partyservice und Grillkursen. Die modernste Produktionsstätte, die als eine der fortschrittlichsten ihrer Art gilt, sorgt dafür, dass die Produkte nicht nur gut schmecken, sondern auch unter den besten Bedingungen hergestellt werden.
Eine ganz besondere Partnerschaft hat die Fleischerei Schader mit der Zotter Fleisch GmbH geschlossen. Diese Zusammenarbeit wurde intensiviert und beide Unternehmen teilen Werte wie nachhaltige Produktion und einen verantwortungsvollen Umgang mit Tieren. Das Fleisch kommt jetzt aus einer Hand – von Rind über Schwein bis hin zu Kalb und Schaf, alles aus der Region. Das hat auch den Kundenkreis der Fleischerei erweitert; zu den Referenzen zählen nun gehobene Gastronomiebetriebe wie das Haus des Meeres, Stanglwirt und Steirereck. Für den Steirerfrühling in Wien wurden sogar 5000 Käsekrainer mit Kürbiskernen produziert. Das zeigt, dass die Tamsweger nicht nur den lokalen Markt bedienen, sondern auch weit über die Region hinaus für Furore sorgen.
Wirtschaftliche Bedeutung und Herausforderungen
Die wirtschaftliche Bedeutung des Standorts wird von Kocher und Macheiner immer wieder betont. Mit 28 Mitarbeitern und einem Kundenstamm, der zu 80 Prozent aus treuen Stammkunden besteht, hat die Fleischerei Schader auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ihren Platz behauptet. Dennoch sind die Preise gestiegen – allein für Rindfleisch um 30 bis 35 Prozent. Das bringt neue Herausforderungen, denen sich die Unternehmer stellen müssen. Trotzdem sind sie optimistisch und setzen auf eine positive Entwicklung durch ihre innovativen Ansätze.
Eine interessante Entwicklung gab es in der letzten Zeit auch bei der Zotter Fleisch GmbH in Buch-St. Magdalena. Klubobmann Lukas Schnitzer und Bürgermeister Roland Nöhrer besuchten den Betrieb und sprachen mit Geschäftsführer Christoph Zotter über die Themen Regionalität und hochwertige Lebensmittelproduktion. Zotter Fleisch hat sich mittlerweile als gefragter Premiumanbieter für Kalb- und Rindfleisch etabliert und beliefert gehobene Gastronomie- und Hotelbetriebe in Österreich, Deutschland und Slowenien. Auch dort wird großer Wert auf regionale Wertschöpfung gelegt, was sich in den Investitionen und der Weiterentwicklung des Betriebs, der in der vierten Generation geführt wird, niederschlägt.
Nachhaltigkeit in der Fleischproduktion
In Zeiten des Klimawandels wird die Frage nach der Nachhaltigkeit der Fleischproduktion immer wichtiger. Dabei spielt die ökologische Verantwortung eine zentrale Rolle. Der Schutz der Umwelt, die Reduzierung von Emissionen und der schonende Umgang mit Ressourcen sind entscheidend für eine zukunftsfähige Produktion. Auch in der Fleischerei Schader wird auf diesen Aspekt geachtet. Die Tiere leben unter artgerechten Bedingungen, haben ausreichend Platz und Zugang zu frischer Luft. Fütterung mit regionalem, gentechnikfreiem Futter hilft, lange Transportwege zu vermeiden und Ökosystemschäden zu reduzieren.
Die Verarbeitung des Fleisches erfolgt nach dem „Nose-to-Tail“-Prinzip, was bedeutet, dass möglichst alle Teile des Tieres genutzt werden, um Lebensmittelverschwendung zu minimieren. Transparenz in der Lieferkette ist sowohl für die Fleischerei Schader als auch für Zotter Fleisch wichtig, um bewussten Verbraucherentscheidungen gerecht zu werden. Verbraucher können durch ihren bewussten Fleischkonsum zur Nachhaltigkeit beitragen – sei es durch den Kauf von regionalem Fleisch oder durch kreative Rezepte, die weniger Fleisch verwenden. Der durchschnittliche Fleischkonsum in Deutschland beträgt etwa 60 kg pro Kopf und Jahr; eine Reduktion auf 20-30 kg könnte umwelttechnisch große Vorteile bringen.
In Tamsweg und Umgebung zeigt sich, dass Tradition und Innovation Hand in Hand gehen können. Die Fleischerei Schader und Zotter Fleisch sind Beispiele dafür, wie durch regionale Zusammenarbeit und nachhaltige Produktion nicht nur köstliche Produkte entstehen, sondern auch die lokale Wirtschaft gestärkt wird. Das ist nicht nur gut für die Region, sondern auch für die Umwelt und die Zukunft der Lebensmittelproduktion.
Für weitere Informationen und Hintergründe über die Fleischerei Schader und ihre Philosophie, besuchen Sie die Quelle.
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