Von der Werkstatt zum Meister: Davids Weg in die Zukunft der Landtechnik
Heute ist der 9.10.2026 und in Schärding gibt es spannende Neuigkeiten aus der Welt der Landtechnik. David Selker, ein 17-jähriger Lehrling aus St. Florian am Inn, hat sich für eine Ausbildung zum Land- und Baumaschinentechniker entschieden. Er ist im ersten Lehrjahr bei der Karl Deschberger Landtechnik in St. Marienkirchen und begeistert sich schon seit Kindheitstagen für alles, was mit Landmaschinen zu tun hat. Schauen wir doch mal, was ihn an dieser Lehre so fasziniert!
David schätzt besonders, dass er täglich Neues lernt und sein Wissen in der Praxis anwenden kann. Die Vielseitigkeit des Berufs ist für ihn ein großer Pluspunkt. Nach der dreieinhalbjährigen Lehrzeit plant er sogar, den Meister zu machen – ein ehrgeiziges Ziel! Sein Lieblingswerkzeug? Der Schlagschrauber! Damit hat er bereits an der größten Maschine, dem Steyr Terrus CVT 6315, gearbeitet. Es ist beeindruckend, wie viel Verantwortung ein Lehrling schon in der Anfangsphase seiner Ausbildung übernehmen kann.
Die Ausbildung im Detail
Die Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker verläuft dual, das heißt, David verbringt zwei bis drei Tage pro Woche in der Berufsschule, während er seine praktischen Fähigkeiten im Betrieb erlernt. Die Theorie wird häufig in Blockform unterrichtet, was ihm die Möglichkeit gibt, sich intensiv mit den Themen auseinanderzusetzen. In der Berufsschule lernt er nicht nur berufsbezogene Fächer wie Instandsetzung und Montage, sondern auch allgemeine Fächer wie Sport und Politik.
In den ersten beiden Ausbildungsjahren konzentriert sich David auf die Wartung und Fehleridentifikation von technischen Geräten in der Land- und Bauwirtschaft. Schon jetzt hat er gelernt, wie man mit Störungen umgeht, die bei Traktoren oder anderen Maschinen auftreten können. Im dritten und vierten Jahr wird es dann richtig spannend: Hier vertieft er sein Wissen über die Instandhaltung und Kundenberatung. Es ist eine echte Herausforderung, selbständig Reparaturen durchzuführen, aber genau das liebt er an seinem Beruf.
Berufliche Perspektiven und Arbeitsalltag
Der Job bietet auch nach der Ausbildung viele Perspektiven. David könnte sich beispielsweise zum Servicetechniker fort- oder sogar den Meisterbrief anstreben. Das Medianentgelt eines Servicetechnikers liegt bei etwa 3.902 Euro brutto im Monat – für viele ein guter Anreiz! Die Ausbildungsvergütung beginnt bei 724 Euro im ersten Jahr und steigert sich bis auf über 1.000 Euro im vierten Jahr. Da kann man schon mal von einer soliden Grundlage träumen!
Der Arbeitsalltag eines Land- und Baumaschinenmechatronikers ist sehr abwechslungsreich. Ob in der Werkstatt oder direkt beim Kunden – es gibt immer etwas zu tun. Fehlersuche, Wartung, Reparatur – das sind die Hauptaufgaben. Manchmal springt der Traktor nicht an oder es gibt Probleme mit der Hydraulik. Da ist der Schlagschrauber Gold wert! David ist sich sicher, dass moderne Landtechnik die Zukunft der Landwirtschaft ist. Die Möglichkeit, digitale Systeme und moderne Diagnosetechnik zu nutzen, macht die Arbeit nicht nur spannend, sondern auch zukunftssicher.
Ein Missverständnis, das David oft hört, ist, dass man in diesem Beruf nicht dreckig wird. „Das ist definitiv nicht der Fall“, schmunzelt er. Aber genau das macht für ihn den Reiz aus. Er verbringt gerne Zeit in der Werkstatt, um zu tüfteln und zu reparieren. Und wer weiß? Vielleicht wird er eines Tages selbständig und bringt seine Leidenschaft für die Landtechnik in die Welt hinaus.
