Oktoberfest im Tagesbetreuungszentrum Wieselburg bringt Festzeltstimmung ohne Kater
Im Tagesbetreuungszentrum Wieselburg wurde am 3. November 2026 erstmals ein Oktoberfest gefeiert. Für die Tagesgäste war das eine willkommene Abwechslung vom Alltag: Gemeinsam verbrachten sie einige Stunden bei Musik, Gesprächen und passender Verpflegung.
Schon beim Betreten war klar, dass sich die Vorbereitungen ausgezahlt hatten. Das Zentrum war mit selbst angefertigter Dekoration geschmückt, die Tagesgäste gemeinsam mit den Betreuerinnen hergestellt hatten. Dazu kamen Lebkuchenherzen sowie alkoholfreies Bier und alkoholfreier Radler – also Oktoberfeststimmung ohne Kater am nächsten Morgen.
Musik, Lachen und ein bisserl Festzeltgefühl
Leopold und Alois Fallmann sorgten mit Steirischer Harmonika und Gitarre für die musikalische Unterhaltung. Die Musik und humorvolle Beiträge brachten Schwung in die Runde. Es wurde gefeiert, gelacht und gemeinsam zugehört; irgendwie fühlte sich der Aufenthaltsraum für ein paar Stunden wie ein kleines Festzelt an.
Die Getränke stellte die Wieselburger Malerei Christoph Loisl zur Verfügung. Vizebürgermeisterin Sabine Rottenschlager besuchte die Veranstaltung und bedankte sich bei Leiterin Sabrina Loisl, den Mitarbeiterinnen Regina Spandl und Kathrin Oberforster sowie bei den Musikanten für ihren Beitrag.
Fortsetzung im kommenden Jahr
Die Resonanz auf das erste Oktoberfest fiel positiv aus. Deshalb ist für 2027 erneut eine Feier geplant. Dann darf wieder dekoriert, musiziert und angestoßen werden – natürlich weiterhin mit alkoholfreiem Bier und Radler.
Dass solche Nachmittage in Betreuungseinrichtungen gut funktionieren, zeigt auch der Blick auf andere Oktoberfeste. Im Tageszentrum Lebensgarten nahmen Seniorinnen und Senioren teil, schunkelten, sangen und lachten gemeinsam. Hans und Alfons lieferten dort mit Gitarre und Steirischer die Livemusik, bei volkstümlichen Liedern sangen die Gäste mit.
Zum Mittagessen gab es frisch gegrillte Bratwürstel, die Zivildiener Janosch zubereitete. Das Team des Hilfswerks trug Dirndl und Lederhose – ein Detail, das neben Musik und Essen ebenfalls zum Festcharakter beitrug.
