Praktika: Der Schlüssel zur Zukunft für Ybbser Schüler
Heute ist der 17.10.2026 und in Scheibbs tut sich was! Die Schülerinnen und Schüler der 2AK und 2BK der HAK Ybbs haben kürzlich an einem spannenden Online-Vortrag der Arbeiterkammer zum Thema Pflichtpraktikum teilgenommen. Das klingt nach einer tollen Gelegenheit, sich mit der Arbeitswelt vertraut zu machen. Schließlich ist es für die angehenden Maturant:innen wichtig, das im Unterricht Gelernte auch in der Praxis anzuwenden. Bis zur Matura müssen die Schüler:innen insgesamt 300 Stunden Pflichtpraktikum absolvieren. Das ist eine Menge Zeit, die sie nutzen sollten, um nicht nur Berufserfahrungen zu sammeln, sondern auch um herauszufinden, wo ihre Interessen liegen.
Der Vortrag deckte eine Vielzahl von Themen ab, die für junge Praktikant:innen besonders wichtig sind. Arbeitsrechtliche Bestimmungen, Arbeitszeit und Entlohnung, der Schutz von Arbeitnehmer:innen sowie spezielle Regelungen für Jugendliche wurden thematisiert. Das klingt alles sehr theoretisch, aber angesichts der Bedeutung, die diese Punkte für die eigene zukünftige Karriere haben, ist es entscheidend, sich damit auseinanderzusetzen.
Wichtige Informationen zum Jugendarbeitsschutz
Hier kommt das Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) ins Spiel, das die Arbeitszeiten von Minderjährigen in Praktika, Ausbildungen und Ferienjobs regelt. Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren dürfen maximal 8 Stunden pro Tag arbeiten, wobei es an einzelnen Tagen eine Erhöhung auf 8,5 Stunden geben kann, solange an anderen Tagen entsprechend weniger gearbeitet wird. Wichtig zu wissen: Sie dürfen nicht mehr als 5 Tage pro Woche arbeiten. Das schützt die jungen Leute davor, sich zu überarbeiten und gibt ihnen genug Zeit, um sich auf die Schule zu konzentrieren.
Für die Kleineren, sprich Kinder unter 15 Jahren, gilt grundsätzlich: Hände weg vom Arbeitsmarkt! Es gibt jedoch Ausnahmen, etwa für betriebliche Schülerpraktika. Hier dürfen sie bis zu 7 Stunden am Tag arbeiten, was schon ganz ordentlich ist. Auch die Pausenregelungen sind klar definiert: Bei einer Arbeitszeit von 4,5 bis 6 Stunden ist eine 30-minütige Pause Pflicht, bei längeren Schichten muss es sogar eine Stunde sein. Es klingt alles sehr reguliert, aber das ist auch wichtig, damit nichts schiefgeht.
Die Bedeutung von Praktika
Schülerpraktika sind ein wichtiger Schritt für Jugendliche, um den Arbeitsalltag in einem Betrieb kennenzulernen. Das ist nicht nur für die berufliche Orientierung hilfreich, sondern auch für die persönliche Entwicklung. Viele von ihnen schauen gerade auf ihre letzten Schuljahre und sind auf der Suche nach dem richtigen Beruf. Daher ist es umso wichtiger, dass die Praktikumsplätze gut organisiert sind und die jungen Menschen angemessen betreut werden. Ein Praktikumsvertrag ist dabei ein Muss, und die Unterschrift der Erziehungsberechtigten ist ebenfalls erforderlich.
Das Jugendarbeitsschutzgesetz stellt sicher, dass die Arbeits- und Pausenzeiten für Schülerpraktikanten klar geregelt sind, um sie zu schützen. Das bedeutet aber nicht, dass sie keine Verantwortung haben. Pünktlichkeit und die Einhaltung der Arbeitszeiten sind unerlässlich. Schließlich geht es darum, sich in die Arbeitswelt einzugewöhnen und zu lernen, was es heißt, Teil eines Teams zu sein.
Die Mischung aus Theorie und Praxis, die die Schülerinnen und Schüler an der HAK Ybbs erleben, ist eine wertvolle Grundlage für ihren weiteren Werdegang. Das sollten sie auf keinen Fall unterschätzen! Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die jungen Leute in den kommenden Monaten entwickeln werden.
