Am Samstag, den 20. Juni, fand an der Donaulände in Dürnstein eine stimmungsvolle Sonnenwendfeier statt. Die Veranstaltung zog zahlreiche Besucher:innen aus der Region und darüber hinaus an. Bei sommerlichen Temperaturen fühlten sich die Gäste sichtlich wohl und genossen die besondere Atmosphäre entlang der Donau. Es war einfach herrlich, den Sonnenuntergang über dem Wasser zu betrachten!

Die musikalische Unterhaltung kam von der Trachtenkapelle Dürnstein, die mit einem Sonnenwendeschoppen die Stimmung anheizte. Kulinarische Angebote luden zum Verweilen ein – es gab allerlei Leckereien, die ein echtes Fest für die Sinne boten. Der Höhepunkt des Abends waren die beeindruckenden Feuerwerke, die den Nachthimmel über Dürnstein erleuchteten und ein wahres Spektakel darstellten. Ein echtes Highlight, das die Herzen der Zuschauer:innen höher schlagen ließ! Mehr dazu findet sich auch in einem Artikel auf meinbezirk.at.

Ein weiteres Fest der Sinne

Und die Feierlichkeiten sind noch nicht vorbei! Am Samstag, den 20. Juni 2026, wird es erneut spannend – denn dann findet das Weinerlebnis Loibenberg statt. Ab 14 Uhr werden die Terrassen der Loibner Winzer zur Kulisse für eine Weinverkostung ausgewählter Lagen-Weine in den Weingärten mit herrlicher Aussicht. Das klingt nach einem perfekten Sommernachmittag, oder?

Ab 17 Uhr wird es dann wieder kulinarische Angebote und ein buntes Programm an der Donaulände und in Dürnstein geben. Um 18:30 Uhr gibt es wieder den beliebten Sonnwendschoppen mit der Trachtenkapelle beim Imbissstand „Zur Emma“. Und auch die Feuerwerke werden nicht fehlen: Um 22:00 Uhr zündet die Stadtgemeinde Dürnstein ihr Feuerwerk, gefolgt von weiteren beeindruckenden Lichtern um 22:15 Uhr vom Gartenhotel Pfeffel und um 22:25 Uhr vom Schloss Dürnstein. Das Finale bildet ein Feuerwerk über der Ruine Dürnstein mit einem spektakulären „Wasserfall“-Effekt, dessen Ausführung jedoch von der Witterung abhängt. Wer mit dem Boot anreisen möchte, muss sich bis zum 17. Juni 2026 bei der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH anmelden. Weitere Informationen dazu gibt es auf donau.com.

Tradition und Geschichte

Die Tradition der Sonnwendfeuer ist tief in der Region verwurzelt. Seit über 400 Jahren werden sie entlang der Donau gefeiert, und besonders in der Wachau wird dieser Brauch mit viel Hingabe bewahrt. Ursprünglich geht die Tradition vermutlich auf alte Sonnenkulte der Kelten, Slawen und Germanen zurück. Interessanterweise betrachtete die Kirche diese Bräuche im Mittelalter als problematisch und erklärte den 24. Juni zum Johannestag. Doch das konnte die Menschen nicht davon abhalten, ihre Feste zu feiern!

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Die ältesten belegten Sonnwendfeiern in Niederösterreich datieren auf das Jahr 1604 in Rosenburg am Kamp und 1609 in Klosterneuburg. Trotz eines Verbots im Jahr 1754, das aufgrund von Brandgefahr und Aberglaube erlassen wurde, kehrten die Sonnwendfeuer in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. Man feierte gemeinsam mit Tischen im Freien, Marktständen und Musik. Und natürlich durften die „Johannisspezialitäten“ wie Krapfen, Lebkuchen und gebackene Holunderblüten nicht fehlen. Heute zählen die Sonnwendfeiern in der Wachau und im Nibelungengau zu den Höhepunkten im Sommer, und die Feuerwerke können sowohl vom Wasser aus auf Donauschiffen als auch von den Weinbergen aus bewundert werden. Hier gibt es mehr Informationen dazu.

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