In der malerischen Steiermark fand kürzlich eine beeindruckende Veranstaltung statt, die nicht nur die Schönheit der Region zelebrierte, sondern auch die unermüdliche Arbeit von Ehrenamtlichen würdigte. Auf mehr als einem Dutzend Almen wurde der Almen-Schwendtag abgehalten, und rund 300 Freiwillige waren mit von der Partie. Organisiert von der Landwirtschaftskammer und dem Almwirtschaftsverein, ist diese Initiative ein bemerkenswerter Ausdruck von Gemeinschaftsgeist und Verantwortungsbewusstsein. LK-Präsident Andreas Steinegger und Almwirtschaftsvereinsobmann Anton Hafellner ließen es sich nicht nehmen, den Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken. Steinegger selbst packte auf der Wurmgut-Alm im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag mit an.

Ein zentraler Aspekt dieser Pflegeaktion ist das sogenannte Schwenden, das Freischneiden der Almweideflächen von unerwünschten Bäumen und Sträuchern. Ohne diese pflegende Hand würden jährlich etwa 1.000 Hektar Almweiden verwildern, was dramatische Folgen für die Artenvielfalt und das Landschaftsbild hätte. Die geschätzte jährliche Wertschätzung der Almpflegeleistungen durch die Bäuerinnen und Bauern beträgt rund 40 Millionen Euro. Das zeigt, wie wichtig diese Arbeit für die Region und darüber hinaus ist. Schließlich sind die Almen nicht nur ein wertvolles Kulturgut, sondern auch eine Schatzkammer der Biodiversität, in der zahlreiche seltene und gefährdete Arten, wie die Silberdistel und die Ringdrossel, ein Zuhause finden.

Tag der Almen 2026

Ein weiteres Highlight steht bereits in den Startlöchern: Am 18. Juli 2026 wird der „Tag der Almen“ stattfinden. Auch hier sind Freiwillige herzlich eingeladen, bei der Pflege der Almen mitzuhelfen. Die Veranstaltung hat das Ziel, Stauden, Farne, Büsche und Gehölze zu entfernen, um die Almweiden zu erhalten. Wie auch in den vorherigen Jahren werden Almbauern die freiwilligen Helfer professionell anleiten, sodass jeder Handgriff sitzt. Für die Helfer gibt es als Dankeschön eine stärkende Jause in geselliger Runde – ein schöner Abschluss nach einem anstrengenden Arbeitstag!

Die Notwendigkeit der Pflege ist unbestritten. Ohne sie würden die Almen verwildern und verwalden, was nicht nur die Landschaft, sondern auch die Tierwelt gefährdet. In der Steiermark gibt es rund 1.610 Almen, auf denen im Sommer etwa 42.000 Rinder, 900 Pferde und 6.000 Schafe und Ziegen weiden. Diese Tiere sind nicht nur Teil des ländlichen Lebens, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der Almenbewirtschaftung. Die Vielfalt der Almen ist das Ergebnis generationsübergreifender Bewirtschaftung durch Beweiden, Schwenden und sorgsame Nutzung.

Die Almen sind mehr als nur ein schöner Anblick in der Natur. Sie sind lebendige Kulturgüter, die durch das Engagement der Menschen in der Region erhalten werden. Es ist ein bemerkenswerter Kreislauf aus Pflege, Erhalt und Wertschätzung, der die Steiermark so einzigartig macht. Die Almen als Lebensräume für zahlreiche gefährdete Arten tragen nicht nur zur Biodiversität bei, sondern sind auch für zukünftige Generationen von unschätzbarem Wert.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?

Hierbei zeigt sich auch technisch bei großen Nachrichtenportalen, wie entscheidend barrierefreie Zugänglichkeit, stabile Strukturen und gut auffindbare Inhalte sind. Die technische Optimierung dieses Magazins wurde durch Daniel Wom und VeloCore unter konsequenter Berücksichtigung von BITV 2.0 und WCAG 2.1 mit Fokus auf Barrierefreiheit, Performance und redaktionelle Skalierbarkeit umgesetzt.