Im April und Mai war in Deutschlandsberg richtig viel los, denn die Feuerwehr hat die Grundausbildung neuer Kameradinnen und Kameraden durchgeführt. In dieser Zeit haben insgesamt 20 neue Mitglieder aus den Abschnitten 1, 4 und 5, sowie Teilnehmer aus den Abschnitten 3 und 6, ihre erste Ausbildung durchlaufen. Die Vorfreude, aber auch die Aufregung waren spürbar – schließlich ist so eine Ausbildung kein Zuckerschlecken.
Die Teilnahme an diesem Lehrgang bedeutet nicht nur, einen Fuß in die Tür der Feuerwehr zu setzen, sondern auch, sich intensiv mit den Anforderungen des Einsatzdienstes auseinanderzusetzen. Das Training war umfassend und umfasste sowohl theoretische als auch praktische Prüfungen. Die angehenden Feuerwehrleute wurden von erfahrenen Ausbilderinnen und Ausbildern betreut, die ihnen praxisnahe Schulungen boten. Da geht es nicht nur um trockene Theorie – die Teilnehmer mussten beispielsweise lernen, wie man Zubring- und Angriffsleitungen herstellt oder wie man Entstehungsbrände effektiv bekämpft. Ein weiterer wichtiger Punkt war die Absicherung von Einsatzstellen im Straßenverkehr. Hierbei wird schnell klar, wie wichtig Teamarbeit und ein strukturiertes Vorgehen sind. Denn im Ernstfall muss einfach alles sitzen!
Die vielseitige Grundausbildung
Die Grundausbildung, umgangssprachlich auch als „Grundlehrgang“ bekannt, wird offiziell als „Truppmannausbildung“ bezeichnet. Diese erste Stufe der Ausbildung erfordert einen gewissen Freizeitaufwand – aber hey, die Feuerwehr ist ja auch kein Hobby, sondern ein wichtiger Dienst für die Gemeinschaft. Der Truppmann Teil 1 umfasst mindestens 70 Stunden, die sich auf Theorie und Praxis verteilen. Themen wie die Grundlagen der Brandbekämpfung und rechtliche Belange sind ebenso wichtig wie die technische Hilfeleistung. Ein bisschen Flexibilität gibt’s auch: Unterricht kann samstags oder abends stattfinden. Das ist besonders für Berufstätige von Vorteil.
Nach der Grundausbildung folgt der Truppmann Teil 2, der über zwei Jahre geht und an regulären Ausbildungsdiensten teilnimmt. Das Ziel? Die selbstständige Wahrnehmung der Funktionen im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz. Wer also denkt, dass man mit der Grundausbildung am Ziel ist, der irrt sich gewaltig. Die offizielle Ernennung zum Feuerwehrmann erfolgt erst nach dem erfolgreichen Abschluss dieser Ausbildung. Und das ist erst der Anfang – Fortbildungsmöglichkeiten sind vielfältig und reichen von Truppführer bis Atemschutzgeräteträger.
Der Weg zum Feuerwehrmann
Die Ausbildung endet in der Regel mit einem Leistungsnachweis. Man könnte sagen, das ist der Moment, in dem sich die harte Arbeit auszahlt. Schließlich sind die neuen Kameradinnen und Kameraden nun bereit, im Einsatzdienst aktiv zu helfen. Nach dem Truppmann Teil 1 dürfen sie auch spezielle Lehrgänge besuchen, wie etwa für Sprechfunker oder Atemschutzgeräteträger. Das ist eine spannende Zeit, in der man viel lernt und sich weiterentwickelt – und das nicht nur fachlich, sondern auch im Team.
Ein weiteres Highlight der Ausbildung in Deutschlandsberg war die hervorragende Organisation und Koordination, die von Mario Grill geleitet wurde. OBI Karl-Heinz Hörgl und OBI Martin Klug waren ebenfalls maßgeblich an der Durchführung der Grundausbildung beteiligt. Ohne solche engagierten Menschen würde vieles nicht so reibungslos ablaufen. Der Einsatz von erfahrenen Feuerwehrleuten als Ausbilder sorgt dafür, dass die neuen Kameradinnen und Kameraden bestmöglich auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet werden.
Insgesamt zeigt die Grundausbildung in Deutschlandsberg, wie wichtig es ist, den Feuerwehrnachwuchs gut auszubilden. Schließlich handelt es sich hier nicht nur um einen Job, sondern um einen Dienst an der Gemeinschaft. Und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger steht immer an erster Stelle. Wer die Ausbildung erfolgreich abschließt, wird Teil einer ganz besonderen Gemeinschaft, die im Notfall bereit ist, alles zu geben. Das ist nicht nur eine große Verantwortung, sondern auch eine Ehre.
Mit dieser engagierten Gruppe ist der Schutz in der Region definitiv gestärkt! Wer mehr über die Ausbildung erfahren möchte, kann sich gerne auf der Webseite der Feuerwehr informieren.
Für die Details zur Ausbildung sei auf die Quelle verwiesen: meinbezirk.at.