In Deutschlandsberg gibt es Grund zur Freude! Das LKH Südweststeiermark hat erneut das begehrte Gold-Zertifikat für Händehygiene erhalten. Dies ist bereits das fünfte Mal, dass das Krankenhaus in der KAGes mit dieser Auszeichnung geehrt wird. Eine bemerkenswerte Leistung, die zeigt, wie ernst man hier die Hygiene nimmt. Die „Aktion Saubere Hände“ (ASH), eine Kampagne zur Verbesserung der Händedesinfektion in Gesundheitseinrichtungen, spielt dabei eine zentrale Rolle. Es ist einfach unglaublich, wie sich das Team in Deutschlandsberg für die Sicherheit der Patienten einsetzt!
Im Jahr 2025 wurden sage und schreibe 3,5 Millionen Milliliter Handdesinfektionsmittel verbraucht. Das ist kein kleiner Batzen! Auf der Intensivstation des Krankenhauses desinfiziert sich das medizinische Personal durchschnittlich 55 Mal pro Patient. Auf der Normalstation sind es immerhin noch 14 Mal täglich. Das zeigt deutlich, wie wichtig Händehygiene ist, um Krankenhausinfektionen und die Übertragung von multiresistenten Erregern zu vermeiden. Schließlich kann jeder Handgriff über Leben und Tod entscheiden.
Engagement für Sauberkeit und Sicherheit
Das LKH Südweststeiermark ist seit 14 Jahren Teil der ASH-Kampagne und erhielt 2013 das Silber-Zertifikat, bevor es 2018 schließlich auf Gold aufgestockt wurde. Ein engagiertes Hygiene-Team arbeitet ständig daran, diesen Goldstandard zu halten. Um diesen Erfolg gebührend zu feiern, wird es einen Aktionstag geben, an dem im Foyer Informationen zur Händehygiene bereitgestellt werden. Fortbildungen werden ebenfalls angeboten – ein echter Mehrwert für alle, die im Gesundheitswesen tätig sind!
Mit der ASH-Kampagne haben sich verschiedene Organisationen seit 2014 zusammengeschlossen, um die Händehygiene in medizinischen Einrichtungen zu fördern. Das Ziel ist klar: einen Beitrag zur Patientensicherheit leisten und die Kampagne im Gesundheitswesen unterstützen. Es ist ermutigend zu sehen, dass medizinische Einrichtungen aus ganz Österreich dabei mitmachen. Besonders in den Bundesländern Steiermark, Tirol und Kärnten wird die Aktion aktiv umgesetzt.
Wissenschaftliche Grundlagen und Erkenntnisse
Die Bedeutung der Händehygiene wird nicht nur durch praktische Maßnahmen unterstrichen, sondern auch durch fundierte Forschung. Studien wie die von Allegranzi und Pittet (2009) belegen die Rolle der Händehygiene in der Prävention von gesundheitsassoziierten Infektionen. Eine weitere Untersuchung von Carlet et al. (2012) fordert zu aktivem Handeln gegen Antibiotikaresistenzen auf – ein Thema, das uns alle betrifft. Die ständige Evaluierung und Verbesserung der Händehygiene durch wissenschaftliche Studien ist also unerlässlich. Die WHO hat bereits 2009 Richtlinien zur Händehygiene im Gesundheitswesen veröffentlicht, die bis heute von großer Relevanz sind.
Die richtige Technik ist entscheidend: Desinfektionsmittel muss auf trockene Hände gegeben und mindestens 30 Sekunden einmassiert werden. Im persönlichen Umfeld reicht Händewaschen mit Wasser und Seife aus, aber im Krankenhaus sind die Anforderungen wesentlich strenger. Man kann sich nicht oft genug die Hände desinfizieren – es könnte Leben retten! Das LKH Südweststeiermark zeigt, wie wichtig es ist, diesen Standard zu wahren.