In Deutschlandsberg gibt es Neuigkeiten, die für die lokale Wirtschaft von großer Bedeutung sind. Die WKO-Regionalstelle hat Jan Ulrich als neuen Leiter bestellt. Das ist nicht nur irgendein Job – Ulrich übernimmt die Verantwortung für mehr als 5.181 Mitgliedsbetriebe im Bezirk, die zusammen rund 18.326 Arbeitsplätze bieten. Das ist eine ganze Menge, oder? Die Herausforderung, die damit einhergeht, ist enorm. Es geht vor allem darum, die Interessenvertretung sowie die rechtliche Kompetenz zu stärken und den Service für die regionale Wirtschaft auszubauen.
Jan Ulrich, der in der Weststeiermark aufgewachsen ist, bringt einen soliden juristischen Hintergrund mit. Er hat Rechtswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz studiert und kann auf eine abwechslungsreiche berufliche Laufbahn zurückblicken. Vor seinem Wechsel zur WKO war er in einer steirischen Regionalbank und in einer Steuerberatungskanzlei tätig. Seit 2025 ist er bereits als juristischer Referent bei der WKO-Steiermark aktiv und gibt sein Wissen als Vortragender am WIFI im Bereich Gewerbe- und Arbeitsrecht weiter. Ein echter Experte also!
Ein wichtiger Impuls für die Region
Manfred Kainz, der Obmann der Regionalstelle, sieht in Ulrichs Bestellung einen wichtigen Impuls für die Betriebe im Bezirk. Und das zu Recht, denn Ulrich betont die Rolle der Regionalstelle als verlässlichen Partner für Unternehmen in der Region. Er möchte die Firmen nicht nur unterstützen, sondern auch bei ihrer Weiterentwicklung helfen, egal ob es um die Gründung oder die Betriebsübergabe geht. Seine Vision: Kein Unternehmen im Bezirk Deutschlandsberg soll mit seinen Anliegen allein bleiben.
Diese Unterstützung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die regionale Wirtschaft mehr denn je gefordert ist. Ab dem 1. Januar 2026 tritt eine Neuaufstellung der GRW-Förderung in Kraft, die von bundeseigenen Ministerien in Zusammenarbeit mit den Ländern entwickelt wurde. Für 2026 stehen etwa 1,3 Milliarden Euro zur Verfügung, um die regionale Förderung einfacher und wirksamer zu gestalten. Ein klarer Fokus liegt auf der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen.
Ein Blick in die Zukunft
Die neuen Förderregeln bringen einige Verbesserungen mit sich: Es wird einen vereinfachten Zugang zur Förderung geben, was insbesondere für KMU von Vorteil ist. Außerdem werden Ausbildungsplätze in Regionen mit Bevölkerungsrückgang doppelt angerechnet. Das sind alles Entwicklungen, die auch in Deutschlandsberg von Bedeutung sein werden. Die Idee, die wirtschaftsnahe Infrastruktur zu fördern, zeigt, dass es hier um mehr als nur finanzielle Unterstützung geht. Es geht um die Schaffung eines langfristig stabilen wirtschaftlichen Umfelds.
Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Veränderungen konkret auf die Unternehmen im Bezirk auswirken. Aber eines ist sicher: Mit Jan Ulrich an der Spitze der WKO-Regionalstelle wird die Stimme der regionalen Wirtschaft sicher gehört werden. Und das ist für alle Beteiligten eine gute Nachricht.
Für weitere Informationen und Details zu Ulrichs Bestellung und den Plänen der WKO-Regionalstelle besuchen Sie bitte die Quelle hier.
Die Entwicklungen in der regionalen Wirtschaft sind spannend und die nächsten Monate könnten entscheidend sein. Vor allem, wenn man bedenkt, dass schon seit den 1970er Jahren etwa 82 Milliarden Euro in die GRW investiert wurden, was zur Schaffung oder Sicherung von 4,9 Millionen Arbeitsplätzen geführt hat. Das ist eine beeindruckende Bilanz, die zeigt, wie wichtig die regionale Förderung für den wirtschaftlichen Erfolg ist.
