Heute, am 11. Mai 2026, erstrahlt das Schilcherland in fröhlichen Farben – und das nicht nur wegen des strahlend blauen Himmels. Rund 130 Mamas und ihre Familien haben sich zur besonderen Muttertagsfahrt mit dem Flascherlzug versammelt. Der Zug, organisiert vom Verein „Freunde der Stainzer Bahn“, ist wieder auf den Gleisen unterwegs, und die Freude der Fahrgäste ist kaum zu übersehen. Ein bisschen Nostalgie, ein bisschen Abenteuer – genau das, was man braucht, um den Alltag zu entfliehen!

Normalerweise zieht eine Dampflok die Passagiere durch die malerische Landschaft, doch diesmal kam wegen Regen und Brandgefahr eine Diesellok zum Einsatz. Franz Zettl, der Obmann des Vereins, erklärte, dass die Sicherheit an erster Stelle stehe. Und das ist auch gut so! Schließlich ist der Flascherlzug nicht nur ein Verkehrsmittel, sondern ein lebendiges Stück Geschichte, das die Region prägt.

Ein Aufatmen für den Flascherlzug

Der Flascherlzug hat in den letzten Jahren eine wackelige Zeit durchgemacht. Im Herbst des vergangenen Jahres beschloss der Stainzer Gemeinderat, den Betrieb aus finanziellen Gründen einzustellen. Das drohende Aus führte zu einem unglaublichen Mobilisierungseffekt: Über 11.000 Unterschriften wurden gesammelt, um den Erhalt des Zuges zu sichern. Dies zeigt, wie wichtig der Zug den Menschen in der Region ist. Und auch Landeshauptmann Mario Kunasek hat das erkannt. Er hat finanzielle Unterstützung zugesagt – ein Euro pro Unterschrift als Startförderung. Dieser Betrag wurde dann auch bei der Eröffnungsfahrt des Flascherlzugs Anfang Mai überreicht.

Der Verein hat den Zug nun von der Gemeinde gepachtet und führt den Betrieb eigenverantwortlich weiter. Über 100 Mitglieder zählen sie inzwischen, viele davon sind neu dabei, was Hoffnung für die Zukunft macht. Im Vorjahr durften sich die Betreiber über etwa 24.000 Passagiere freuen – für dieses Jahr werden rund 12.000 erwartet. Das sind nicht nur Zahlen, das sind Menschen, die den Charme des Flascherlzugs lieben!

Ein Blick in die Zukunft

Die Vorbereitungen für den weiteren Betrieb laufen bereits auf Hochtouren. Gleisarbeiten sollen in Eigenregie durchgeführt werden, und in drei Wochen stehen zwei Eisenbahnkreuzungen auf der Sanierungsliste. Größere Projekte, wie der Schwellentausch oder sogar ein Schienentausch, sind für 2027 geplant. Unterstützung vom Land wird erhofft, denn der Erhalt des Flascherlzugs erfordert nicht nur Leidenschaft, sondern auch finanzielle Mittel. Immer wieder betont Zettl die Notwendigkeit von Unterstützung aus der Bevölkerung. Es ist ein gemeinsames Projekt, das nicht nur die Region, sondern auch die Herzen der Menschen verbindet.

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Die große Eröffnungsfahrt im kommenden Jahr, am 2. Mai 2026, verspricht ein weiteres Highlight zu werden. Die Vorfreude ist spürbar, und die Buchungen für die ersten Fahrten sind bereits möglich. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich der Flascherlzug weiterentwickeln wird. Vielleicht wird er eines Tages wieder die 30.000 Gäste jährlich anziehen, die er vor einigen Jahren hatte. In jedem Fall ist der Flascherlzug ein Stück Identität für die Weststeiermark und ein Symbol für Gemeinschaft und Zusammenhalt.

Für alle, die den Zauber des Flascherlzugs noch nicht erlebt haben: Es wird Zeit, sich auf die Schienen zu begeben und die Schönheit des Schilcherlands zu genießen! Weitere Informationen finden Sie in dem Artikel auf MeinBezirk.