Sparverein „Begegnungsstätte“ erkundet das malerische Gaberl
Am Donnerstag, dem 16. Juli, wurde ein ganz besonderer Ausflug vom Sparverein „Begegnungsstätte“ organisiert – und das Ziel war das malerische Gaberl. Die Abfahrt erfolgte vor dem Gemeindeamt, wo der Vorsitzende Gerhard Koch die Teilnehmer herzlich begrüßte. Unter den Anwesenden waren auch Vorstandsmitglieder und der Ehrenvorsitzende Gerhard Fink. Die Vorfreude auf einen entspannten Tag in der Natur war deutlich spürbar.
Mit dem Busfahrer Werner Kügerl ging es durch Köflach und den Sallagraben. Die Stellvertretende Reiseleiterin Gerlinde Koch gab der Gruppe einen spannenden geschichtlichen Überblick über das Gaberlgebiet, das auf stolzen 1.551 Metern Seehöhe thront. Nach einer angenehmen Fahrt war das Mittagessen im Gaberlhaus der Familie Lipp vorbereitet – ein wahrer Genuss! Die Teilnehmer ließen es sich schmecken, bevor sie die Möglichkeit hatten, die Umgebung zu erkunden.
Wanderungen und Geselligkeit
Nach dem Mittagessen entschied sich die Gruppe, in zwei kleinere Wandergruppen aufzuteilen. Einige Teilnehmer wählten die kürzere Tour zum Windpark Gaberl, wo sie die beeindruckenden fünf Windkraftanlagen bestaunen konnten. Andere hingegen machten sich auf zu einer 4 km langen Wanderung zum alten Almhaus. Das Wetter war perfekt, und die frische Bergluft tat gut. Nach den Wanderungen versammelten sich alle wieder auf der Terrasse des Gaberlhauses, um bei einem erfrischenden Getränk die Aussicht zu genießen.
Der krönende Abschluss des Tages fand im Buschenschank Zach in Ligist statt. Dort wurden die Teilnehmer mit köstlicher Bewirtung verwöhnt, und es wurde viel gelacht und geplaudert. Gerhard Koch nahm sich die Zeit, um dem Stüberlteam und Kassier Gerhard Gratzer für den finanziellen Zuschuss zum Ausflug zu danken. Er kündigte bereits zukünftige Ausflüge und Aktivitäten an und bedankte sich auch beim Busfahrer für die sichere Fahrt. Am frühen Abend kehrte die Gruppe wohlbehalten nach Frauental zurück – voller schöner Erinnerungen und mit dem Plan, bald wieder auf Tour zu gehen.
Das Gaberl – eine Region mit Geschichte
Wusstet ihr, dass das Gaberl nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel ist, sondern auch eine faszinierende Geschichte hat? In römischer Zeit gab es bereits einen Verbindungsweg von Piber und Maria Lankowitz in den Knittelfelder Raum. Um 1420 wurden auf der Piberalm Gehöfte erwähnt, die mit Salz aus der Obersteiermark handelten. Später entwickelte sich das Gebiet zu einer wichtigen Verkehrsader, besonders nach dem Bau der Gaberlstraße, die 1822 beschlossen wurde. Touristen strömten ab etwa 1900 in die Gegend, und der Wintertourismus nahm in den folgenden Jahrzehnten kräftig zu.
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass das Gaberl nicht nur ein Ort der Erholung ist. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs war die Region Schauplatz von tragischen Ereignissen, darunter Transporte von Gefangenen. Doch nach dem Krieg entwickelte sich das Gaberl zu einem beliebten Ausflugsziel, das die Menschen mit seiner Schönheit und seinen Freizeitmöglichkeiten begeistert. Es hat sich als ein Ort etabliert, der sowohl für Tagesausflügler als auch für Naturliebhaber und Geschichtsinteressierte einiges zu bieten hat.
Cultural Insights und Geheimtipps
Ein weiteres Highlight in der Steiermark ist das Schloss Stainz, das mit seinen drei Museen – Jagdmuseum, Landwirtschaftsmuseum und Erzherzog Johann Museum – ein einzigartiges kulturelles Kompetenzzentrum darstellt. Im Erzherzog Johann Museum, das sich im zweiten Stock des Schlosses befindet, können Besucher auf etwa 650 m² eine Vielzahl von Originalobjekten bewundern und mehr über das Leben und die Leistungen des Erzherzogs erfahren. Es ist die perfekte Ergänzung für alle, die sich für die Geschichte der Region interessieren und mehr über die Einflüsse auf die steirische Kultur erfahren möchten.
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