In Deutschlandsberg gibt es Neuigkeiten, die sowohl für die Schulgemeinschaft als auch für die Eltern und Schüler von Bedeutung sind. Direktorin Karin Koele-Klimbacher wechselt von der Volksschule Rassach zur Volksschule BIPS Krones in Graz. Nach sieben Jahren an der Volksschule Rassach, in denen sie ein enges Band zu den Kindern, Eltern und Vereinen aufbaute, wird sie nun neue Wege gehen. Diese Veränderung bringt natürlich gemischte Gefühle mit sich – Traurigkeit über den Abschied, aber auch Freude über die neuen Herausforderungen.

Koele-Klimbacher wurde für ihre Offenheit, Fürsorglichkeit und Ehrlichkeit geschätzt. Ihre Art, eine fordernde Pädagogin zu sein, hat den Schülern viel abverlangt – stets mit dem Ziel, Leistung und Einsatzwillen zu fördern. Auch die Bedeutung des engagierten Lehrerinnenteams war ihr wichtig, denn sie weiß: Ein gutes Team ist der Schlüssel zum Schulerfolg. Die Volksschule Rassach, unter ihrer Leitung, wurde mit Auszeichnungen wie dem MINT-Gütesiegel und dem Status e-Education Expert+ geehrt. Dies zeigt, wie sehr ihr Engagement gewürdigt wurde und wie sie die Schule auf ein neues Level brachte.

Ein neues Kapitel

Aufgewachsen in St. Veit/Glan, hat Koele-Klimbacher ihre pädagogische Ausbildung an der PÄDAK Graz Hasnerplatz absolviert. Ihre vorherige Erfahrung in Wien und die 15 Jahre an den Volksschulen Deutschlandsberg und Stainz haben sie geprägt. 2019 übernahm sie die Leitung der Volksschule Rassach und setzte dort zahlreiche Projekte um – unter anderem ein neues Förderprojekt zur Begabtenförderung, unterstützt von der Volksbank-Gruppe. Ziel ist es, allen Schülern eine digitale Grundausbildung zu bieten und einen aufgeklärten Umgang mit Technik zu fördern. Die Mittel, die sie akquirierte, darunter ein Zuschuss von 4.000 Euro, fließen in moderne technische Geräte wie iPads und Apps.

Die Schüler lernen dabei nicht nur Programme und logisches Denken, sondern auch kreative Mediengestaltung. Dies ist besonders wichtig, da auch Kinder mit Begabungen außerhalb klassischer Unterrichtsformen gefördert werden. Letzte Woche fand dazu ein festlicher Akt im Kunsthaus Graz statt, bei dem die prämierten Projekte vorgestellt wurden. Geschäftsführer Christian Huss betonte die Bedeutung solcher regionalen Initiativen für Schulen. Für das kommende Studienjahr 2025/26 sind auch noch Plätze an der Pädagogischen Hochschule Steiermark für Fortbildungen zur Begabungs- und Begabtenförderung frei.

Das Symbol des Wachstums

Koele-Klimbacher sieht das Schullogo, einen Baum, als Symbol für die Entwicklung der Schüler. Und das ist, wie sie betont, nicht nur eine schöne Metapher. Es steht für Wachstum, die Entfaltung individueller Potenziale und die ganzheitliche Entwicklung der Persönlichkeit. Diese Ansätze sind nicht nur theoretisch, sondern werden auch in der Praxis umgesetzt – mit einem Fokus auf kognitiv-intellektuelle, emotional-soziale und kreative Fähigkeiten. Das ist eine ganzheitliche Perspektive, die sicherstellt, dass alle Schülerinnen und Schüler, unabhängig von Herkunft oder Bildungshintergrund der Eltern, gleichberechtigten Zugang zu Wissens- und Kompetenzbereichen haben.

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Obwohl Koele-Klimbacher nun in Graz neue Herausforderungen annehmen wird, bleibt sie der Volksschule Rassach eng verbunden. Eine Abschiedsfeier wird im Herbst nachgeholt, und bis dahin wird es viele Abschiedsnachrichten geben, die sie beantworten will. Diese Verbindung zeigt, wie stark die Bindungen sind, die in der Schulgemeinschaft geknüpft wurden. Und hier in Rassach wird man ihr Fehlen sicher spüren.

Für alle, die Karin Koele-Klimbacher und ihre Arbeit schätzen, sind das aufregende, aber auch bittersüße Zeiten. Die Veränderungen bringen frischen Wind, aber auch den wehmütigen Blick zurück auf all das, was sie für die Schule erreicht hat.

Weitere Informationen zu ihrem Wechsel und den Projekten an der Volksschule Rassach finden Sie in diesem Artikel.

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